Berichte Kreisliga-Saison 2017/18

19. Spieltag

Zweite kassiert gegen SC Phönix
erste Niederlage im
Saisonendspurt: 21:25 (9:13)

Richard Röser griff zur Feder:

Unsere Zweite erwartete am letzten Wochenende mit dem Zweitplatzierten SC Phönix ein harter Brocken. Die Gäste sind bei zwei Aufstiegsplätzen Anwärter auf eine Bezirksligasaison 2018/2019, müssen den zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten aber um jede Preis verteidigen. Auf der anderen Seite die Nullneuner im gesicherten Tabellenmittelfeld ohne die Möglichkeit, noch groß was zu reißen. Dazu kamen am Heimspieltag in der Bockmühle anderweitige Verpflichtungen für mehrere Spieler, sodass die Kaderdecke weiter auf fünf aktive Feldspieler und Siebenmeterschütze Markus Reick schrumpft. Von daher wurde wieder erfahrene Verstärkung der Dritten „eingekauft“. Dorian Schröter spielt sich nun fest, Tobias Leise half ebenso aus wie Thorsten Luthe. Die taktische Marschroute war daher schnell gefunden: Lange konzentrierte Angriffe, um der jungen Mannschaft den Zahn zu ziehen und zu überhasten Aktionen zu zwingen.

Zu Beginn ging die Taktik auch auf, die Nullneuner erarbeiteten sich eine frühe Führung und konnten sie über die ersten 15 Minuten verteidigen. Angriffe wurden sauber und konzentriert ausgespielt, die Deckung stand und Torwart Pierre Dorok hielt was zu halten war. Im Anschluss fanden die Gäste aber besser ins Spiel und der 6:3 Vorsprung wurde durch fünf Treffer in Serie gedreht. Trotz des Nackenschlags, die Führung aus der Hand gegeben zu haben, blieb die Mannschaft dran und versuchte, den Rückstand so eng wie möglich zu halten. Mit 9:13 ging es in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Marschroute klar, ruhig spielen, dass Spiel nicht leichtfertig ab schenken und die Kräfte gleichmäßig verschleißen, in der Hoffnung, dass die Gäste noch einmal eine unkonzentrierte Phase haben. Den Gefallen taten die Gäste uns dann leider nicht mehr, sodass der Spielstand nicht weiter verkürzt werden konnte. Stattdessen weitere Ausfallerscheinungen, sodass Torhüter Dennis Brinkmann sich auf dem Spielfeld bewähren konnte. Leider gelang es der Mannschaft nicht mehr, ihn in eine aussichtsreiche Abschlussposition zu bringen. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass Thorsten Luthe mit fünf Toren der erfolgreichste Schütze der Mannschaft war. Für die Jungspunde der Zweiten sollte dies als Ansporn dienen, die Marke in den kommenden Spielen zu übertreffen.

Für den nächsten Spieltag wird es für die Zweite nicht leichter, der Tabellenführer ist zu Gast. Diese haben vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, sind aber am letzten Wochenende gegen die Drittvertretung von HSG am Hallo gestrauchelt und mussten die erste Saisonniederlage hinnehmen. Dementsprechend motiviert werde sie am nächsten Wochenende auftreten, zumal ein Sieg aufgrund des bereits gewonnenen direkten Vergleichs den Aufstieg als Tabellenführer bedeutet. Zwei Punkte stehen für das Erreichen des Saisonziels des positiven Punkteverhältnisses noch aus, mal abwarten, was nächste Woche drin ist.

A09 II: Pierre Dorok,  Dennis Brinkmann – Adrian Georgescu (3), Marvin Hammer (2), Dennis Schmittat, Tobias Leise, Richard Röser (4), Marcel Koziel (2), Thorsten Luthe (5), Markus Reick (4), Dorian Schröter (1).

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18. Spieltag

Unsere Zweite siegt gegen
HSG II 38:23 (19:11)

Richard Röser griff zur Feder:

Für unsere Zweite ging es am Wochenende wieder zum Hallo, diesmal nahm das Team jedoch wieder auf der gewohnten Gästeseite Platz. Da Trainer Georg Seitz im Urlaub weilt, übernahm der langzeitverletzte Marius Kuhlmann den Platz als Mannschaftsverantwortlicher, unterstützt von A09-Ikone Dorian Schröter. Die vorgegebene Marschroute blieb aber dieselbe: Aus einer kompakten Abwehr ein schnelles Umschaltspiel aufbauen und so mehr Bewegung in den Angriff zu bekommen. Dies klappte auch zu Beginn sehr gut, bereits nach 11 Minuten nahmen die Gastgeber beim Stand von 9:3 eine Auszeit. Im Anschluss stellte HSG um, baute auf eine offensive Manndeckung und brachte den blauweißen Angriff erfolgreich ins Stocken. In dieser Phase ließ auch die Konzentration nach, Pässe wurden im Gegenstoß unsauber gespielt, dazu unkonventionelle Laufwege und simple Fangfehler. Erst beim Zwischenstand von 10:7 konnte sich die Mannschaft wieder fangen und in Folge einen 8-Tore Vorsprung zur Halbzeit erspielen.

In der zweiten Halbzeit wurde dieser Vorsprung stetig ausgebaut. Ab der 45. Minute war dann jedoch der Akku bei mehreren Spielern leer, die hoffentlich letzten Nachwehen der Grippewelle. Ein schnelles Umschaltspiel wurde nur noch vereinzelt vollzogen, dafür Mittel für ein Ausspielen des 5 gegen 5 Angriffs gesucht. Gerade die rechten Seite um Stefan Hox und Adrian Georgescu konnte immer wieder erfolgreiche Torabschlüsse erzielen und so sowohl die Führung ausbauen als auch Zeit von der Uhr nehmen. In der anstehenden Osterpause heißt es jetzt Feinheiten justieren, vermehrt klare Absprachen einzustudieren und die Erkrankten wieder an Bord zu bringen. Anschließend erwartet die Zweite mit Aufstiegsaspirant Phönix 1 und Tabellenführer MTG zwei echte Brocken, sodass die Siegesserie nur schwer zu halten sein wird.

Es spielten: Pierre Dorok, Dennis Brinkmann – Markus Reick (2), Dorian Schröter (4), Stefan Hox (9), Marcel Koziel (5), Adrian Georgescu (6), Lukas Temmesfeld, Dennis Schmittat (2), Christian Fuhrmann (1), Marvin Hammer (2), Richard Röser (7).

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17. Spieltag

Unsere Zweite siegt gegen
Tabellendritten ETB III 21:9 (13:1)

Richard Röser griff zur Feder:

Beim Heimspiel am Hallo traf unsere Zweite auf ein Team, welches tabellarisch deutlich besser dasteht, momentan jedoch die gleiche Personalschwäche durchleidet, die unser Team langsam durchgestanden hat. Während ETB mehrere Spieler aus der vierten Mannschaft hochziehen musste, meldeten sich sowohl die Urlauber Pierre Dorok und Tobias Leise als auch die krankheits-/verletztengeplagten Niklas Gatzke, Lukas Temmesfeld und Marvin Hammer zurück. Letzterer bekam jedoch noch eine Woche Schonzeit, um bei den Altprofis der Dritten Spielzeit sammeln zu können. Somit geht es personell langsam wieder bergauf, was sich auch auf dem Spielfeld bemerkbar macht.

Durch konzentrierte Abwehrarbeit und starker Torwartleistung ließ das Team von Trainer Georg Seitz nur ein Gegentor zu und konnte gleichzeitig durch schnelles Umschaltspiel endlich die leichten Tore erzielen. Das Angriffsspiel hingegen läuft aufgrund der Kompensation der Halbpositionen mit Außen- und Kreisspielern noch immer nicht rund, hier haben die Männer noch Trainingsarbeit zu leisten. Dennoch ging es mit einem klaren Vorsprung von 13:1 in die Halbzeitspause.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste dann besser Spiel, während die Nullneuner etwas den Fuß vom Gas nahmen, das Spiel jedoch nicht aus der Hand gaben. Die durchweg fair geführte Partie endete dann 21:9. Unsere Zweite spielt auch nächste Woche wieder am Hallo, dann gegen die Zweitvertretung von HSG. Beide Mannschaften kennen sich gut, in der Vergangenheit gab es häufig knappe Ergebnisse. Bleibt abzuwarten, was nächste Woche in den Karten steht.

Es spielten: Pierre Dorok, Dennis Brinkmann – Markus Reick (2), Niklas Gatzke (1), Marcel Koziel (4), Adrian Georgescu (5), Lukas Temmesfeld (1), Dennis Schmittat (1), Christian Fuhrmann, Tobias Leise (1), Richard Röser (6).

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16. Spieltag
Zweite verliert gegen
den Tabellennachbarn
SG Altendorf/Ruhr 21:25 (10:9)

Richard Röser griff zur Feder:

Unsere Zweite kassiert die zweite Niederlage in Folge und die Personaldecke wird immer dünner. Mit Stefan Hox und Tobias Leise fiel die bereits hochgezogene und dringend benötigte Verstärkung aus der Dritten aus. Darüber hinaus musste Marvin Hammer mit Männergrippe passen, auch für Niklas „Champ“ Gatzke reichte es nur für einen 15 Minuten Einsatz, bevor er der schwerwiegenden Erkrankung Tribut zollen musste.

Auch bei den Gastgebern gab es Personalprobleme, die beiden ursprünglichen Nullneuner Christoph Wickhorst und Lars Leuker spielten nicht oder im zweiten Fall aufgrund einer Schulterverletzung nur sporadisch. Unsere Zweite bemühte sich um weitere Verstärkung aus der Dritten, sodass Sebastian Schneider sein Debüt für die Zweite gab. Auch A09-Ikone Dorian Schröter schnürte die Schuhe und konnte der Mannschaft von Trainer Georg Seitz neues Leben einflößen.

Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Spielen stimmte jedoch endlich mal wieder die Einstellung. Gerade offensiv wurden Angriffe konzentriert bis zum Ende gespielt, lediglich beim Abschluss offenbarten sich große Konzentrationsprobleme. Symptomatisch für das Spiel die ersten drei Angriffsserien der Nullneuner. Durch konzentriertes Angehen der Verteidigung konnten drei freie Abschlüsse von sechs Metern erspielt werden. Leider konnte keiner der Abschlüsse veredelt werden. Statt 3:1 steht es demnach 0:1. Trotz der Vielzahl an vergebenen Chancen entwickelte sich ein enges und ausgeglichenes Spiel, mit dem besseren Ende für die Zweite, mit 10:9 ging es in die Pause.

Hier dann die Erkenntnis, dass die Personaldecke weiter schrumpft. Niklas gab Anzeichen, dass es nicht mehr weiter geht, auch Außen Lukas Temmesfeld, der aufgrund der Personalnot auf der Halbposition zu Einsatz kam, verletzte sich kurz darauf. Somit waren nur noch sieben Feldspieler einsatzbereit, welche dann trotzig versuchten, die letzten 30 Minuten zu überstehen. Auch hier wurde das Spiel von beiden Seiten eng gehalten, doch den Gastgebern gelang es, sich Stück um Stück abzusetzen.

Eine vermeidbare Zeitstrafe führte zu einem drei Tore Abstand, den die Blau-Weißen nicht mehr aufholen konnten. Offensive Ausnahmeerscheinung bleibt daher Abwehrspezialist Christian Fuhrmann, welcher aufgrund der Ausfallerscheinungen auch offensiv eingesetzt wurde und mit einem Doppelpack Saisontreffer eins und zwei erzielte und darüber hinaus noch einen Siebenmeter herausholte. Für die restlichen Akteure gilt es in der Trainingswoche, wieder die Abschlüsse zu trainieren, da auch die nächsten beide Partien starke Gegner bereithalten und eine Niederlagenserie vermieden werden soll.

Es spielten: Dennis Brinkmann – Marcel Koziel (3), Richard Röser (8), Niklas Gatzke (1), Lukas Temmesfeld (2), Dennis Schmittat, Dorian Schröter (1), Christian Fuhrmann (2), Adrian Georgescu (4), Sebastian Schneider.

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15. Spieltag

Zweite verliert gegen Schlusslicht TV Cronenberg II 23:31 (12:14)

Richard Röser griff zur Feder:

Unerwartete Niederlage für unsere Zweite an einem rabenschwarzen Tag. Sie musste gleich einen 6:1-Lauf des Gegners hinnehmen, da sowohl offensiv als auch defensiv die Abstimmungen nicht vorhanden waren. Zwar konnte man nach einer frühen Auszeit den Abstand zur Halbzeit verkürzen, verschlief im Anschluss aber wieder die ersten Minuten und kassierte nach einem Treffer zu Beginn der zweiten Hälfte aber einen zweiten 1:6-Lauf zum 14:20. Somit war die Partie dann schon zur 40. Minute entschieden, auch weil immer wieder aus Unkonzentriertheit resultierende Fehler im Spielaufbau zu Ballverlusten führten, sodass kein organisiertes Angriffsspiel das Defizit an Toren abbauen konnte. Nach zwei schwachen Spielen muss die Mannschaft langsam wieder in Fahrt kommen, um das erklärte Saisonziel einer positiven Punktedifferenz zu erreichen.

Es spielten: Pierre Dorok, Dennis Brinkmann – Marcel Koziel (3), Richard Röser (1), Marvin Hammer (5), Niklas Gatzke (6), Lukas Temmesfeld, Dennis Schmittat, Stefan Hox (8), Tobias Leise.

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14. Spieltag

Zweite siegt gegen
HSG am Hallo III 26:24 (9:13)

Richard Röser griff zur Feder:

Unsere Zweite mühte sich gegen die Drittvertretung von HSG am Hallo redlich ab. Fast schon traditionell sind die Ergebnisse knapp, einzige Ausnahme bildet das Hinspiel diese Saison, als unsere Mannschaft in Notbesetzung antrat und mit 21:38 unter die Räder kam. Dementsprechend hätten unsere Blau-weißen eigentlich auf Revanche brennen müssen, doch das Spiel startete merkwürdig emotionslos. Zum einen schlägt das anhaltende Verletzungspech der Mannschaft sichtlich aufs Gemüt. Lediglich 8 Akteure der zweiten Mannschaft waren einsatzbereit, glücklicherweise konnte auf doppelte Verstärkung aus der Dritten gebaut werden. Einziger Lichtblick ist die Rückkehr von Torjäger Markus Reick, welcher jedoch bis auf Weiteres ausschließlich vom Punkt agieren kann. Zusätzlich dazu schien das fesselnde Match der beiden Erstvertretungen zuvor beide Mannschaften ausgelaugt zu haben. Jedwede Dynamik ließ während der gesamten ersten Halbzeit auf sich warten. Ganze Tempogegenstoßserien wurden nicht zu Ende gespielt, sodass statt einem Torabschluss ein Ballverlust zu Buche stand. Untypisch für die Nullneuner auch, dass die Kommunikation in der Abwehr beinahe vollständig eingestellt wurde. Statt im Verbund zu agieren, wurde meist erfolglos versucht, den Ballführer im Einzelduell zu stoppen. Somit ging es durchaus verdient mit einem 9:13-Rückstand in die Pause.

In der Halbzeitpause dann die übliche verbale Ohrfeige vom Trainer. Zunächst mal Emotionen wecken, welche nicht aus Müdigkeit und Legasthenie resultieren. Aus den Emotionen Motivation schaffen, und sei es nur, sich nicht komplett abschlachten zu lassen. Lediglich zwei Minuten für taktische Anweisungen, wohl auch weil die Mannschaft an dem Tag nicht mehr aufnehmen konnte. Für Handballurgestein Georg Seitz das kleine Einmaleins der Trainerschule, böse Zungen munkeln, das hätte er schon zu Zeiten der Dinosaurier angewendet. Doch die alten Trainerkniffe zeigten Wirkung: Wenn auch nicht sofort, den traditionell muss der Beginn der zweiten Mannschaft ja verschlafen werden. Zumindest das beherrscht die Mannschaft aus dem Effeff. Beim Stand vom 11:17 stellte die Mannschaft das Denken vollständig ein. Was für andere Mannschaften ein Totalausfall wäre, entpuppte sich für die Zweite als Erfolgswaffe. Plötzlich war Bewegung ohne Ball im Angriffsspiel, die Rückraumspieler machten Druck auf Lücken statt auf den Gegenspieler und erinnerten sich daran, dass auf den Außenbahnen tatsächlich Mitspieler stehen, die den Ball bekommen dürfen. Plötzlich auch die bahnbrechende Erkenntnis, dass die jahrelang andauernden Ausrufe „Außen“ vom Trainer kein Top-Secret-Spielzug sind, sondern der Ball eine Station weitergespielt werden soll. Diese revolutionäre Angriffsweise klappte so gut, dass sie immer und immer weiter wiederholt werden konnte. Fast als wäre es Absicht. Auf diese Weise wurde der Rückstand immer weiter verkürzt. 10 Minuten vor Schluss der erste Ausgleich zum 20:20, aber unsere Zweite wäre nicht als nervenaufreibende Wundertüte bekannt, wenn sie nicht sofort wieder eine 2-Tore Führung zulassen würde. Somit musste ein erneutes Remis zum 23:23 noch einmal mühevoll erkämpft werden, mit nur noch drei Minuten auf der Uhr.

Anschließend wurde jedoch wieder nachgedacht auf der Platte – ein IQ entpuppt sich langsam aber sicher als Achillesverse für das Team. Intelligente Spielweise, die Trainer und Schiedsrichter mit einer zweiminütigen Ruhepause honorierten. Doch plötzlich waren Emotionen im Spiel. Zwar kassierte die Mannschaft schnell ein Gegentor in Unterzahl, konnte jedoch sofort den Ausgleich wiederherstellen. Anschließend war aufgrund der Bewegung notgedrungen Bewegung in der Abwehr und siehe da, daraus können Ballgewinne resultieren. Marcel Koziel sicherte den Ball, leitete den Tempogegenstoß ein, welcher durch einen Rempler mit 2-Minuten und Siebenmeter endete. Unterzahl aufgehoben und Siebenmeter verwandelt. Die Führung. Das emotionslose Spiel wurde jetzt ein Krimi und die nun aggressiv auftretende Verteidigung der Nullneuner erzwang einen Wurf aus dem Rückraum, welcher pariert werden konnte. Der Plan, den letzten Angriff über die verbleibende Spielzeit von einer Minute auszuspielen scheiterte am Arm des Schiedsrichters, doch Rückraumspieler „Champ“ Gatzke verwandelte mit einer letzten Kraftleistung zum 24:26 Endstand. Im Kommenden Training treffen sich die Handballweisen der Zweiten beim typischen Stauder Kaltgetränk, um zu philosophieren, wie man die Emotionen auch über 60 Minuten in die Mannschaft injizieren kann.

Es spielten: Pierre Dorok – Markus Reick (4), Niklas Gatzke (6), Marcel Koziel (3), Stefan Hox (4), Lukas Temmesfeld (4), Dennis Schmittat (2), Christian Fuhrmann, Tobias Leise (2), Richard Röser (1).

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 13. Spieltag
Kampfloser Sieg gegen SC Phönix II

12. Spieltag

 

Richard Röser griff zur Feder:

Unsere Zweite konnte auch das zweite aufeinandertreffen gegen den letztjährigen Bezirksligaabsteiger SG Überruhr 3 für sich entscheiden. Während im Hinspiel noch die beiden Rückraumschützen Markus Reick und Niklas Gatzke mit je 8 Toren das Spiel entschieden, musste die Mannschaft von Trainer Opa Seitz aufgrund der langandauernden Verletzungsmisere das Angriffsspiel umstellen. Besonders stark spielte Kleisläufer Dennis Schmittat im Angriffsspiel auf und lieferte mit 6 Treffern seine beste Saisonleistung ab.
Während zu Beginn der Partie Gastgeber den Takt vorgaben und eine leichte Führung erspielen konnten, gelang es denn Nullneunern, im Laufe der ersten Halbzeit das Blatt zu wenden und eine 10:12 Halbzeitführung erarbeiten. Im Gegensatz zur Vorwoche blieb die Mannschaft diesmal auch in der zweiten Spielhälfte größtenteils konzentriert und gab die Führung nur einmal zum zwischenzeitlichen 16:15 ab. Doch auch da behielt die Mannschaft einen kühlen Kopf und konnte durch drei Treffer in Serie die Führung schnell zurückerobern. Diese wurde dann bis zum Spielschluss nicht mehr aus der Hand gegeben.

Es spielten: Pierre Dorok, Dennis Brinkmann – Richard Röser (5), Marvin Hammer, Dennis Schmittat (6), Stefan Hox (1), Christian Fuhrmann, Lukas Temmesfeld, Alexander Vogt (7), Marcel Koziel (1), Adrian Georgescu (3), Tobias Leise.

 

11. Spieltag:

2. Mannschaft verliert das Duell
gegen Tabellennachbar
Winfried Huttrop III 26:21 (12:15)

Richard Röser griff zur Feder:

Zuerst stand das Spiel unserer Zweite unter dem Motto: Vereinigung des blau-weißen Lazaretts. Die Spieler der immer länger werdenden Verletztenliste sollten durch den vereinsinternen Shuttleservice zum Auswärtsspiel gebracht werden, um als moralische Stütze in der Begegnung der Tabellennachbarn zu agieren. Leider musste Abwehrchef Marius Kuhlmann kurzfristig länger im Krankenhaus bleiben und wurde kurzerhand per Videoübertragung zugeschaltet, auch der langzeitverletzte Yannick Lange schaffte es nicht zum Spiel. Dafür lieferten die Verletzten Tobias Leise und Markus Reick lautstarke Unterstützung.

In der ersten Halbzeit lieferten beide Mannschaften sich das erwartete enge Spiel. Die Führung wechselte regelmäßig, doch keine Mannschaft konnte sich absetzen. Für Altendorf 09 besonders bitte, dass mit Niklas Gatzke auch der letzte Spieler verletzte, welcher zu Beginn der Saison für die Halbposition im Rückraum vorgesehen war, und für mehrere Wochen ausfallen wird. Alle anderen Halbspieler sind entweder schon verletzt oder wurden für den Kader der Ersten abgegeben. Trotz der anhaltenden Verletzungsmisere konnten die Nullneuner sich kurz vor der Pause durch die drei letzten Tore auf 12:15 absetzen. Die Taktik zur zweiten Halbzeit war demnach klar: Den Schwung der letzten Minuten mitnehmen und sich früh weiter absetzen.

Wie so oft konnten die Vorgaben des Trainers aber nur bedingt umgesetzt werden. Zwar erzielte die Mannschaft zwei schnelle Tore und konnte die Führung auf fünf Tore ausbauen, anschließend kam die Mannschaft deutlich ins straucheln. Sowohl fortlaufende Diskussionen untereinander als auch mit Gegenspielern, sowie einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung sorgten dafür, dass die Mannschaft den Rhythmus verlor, in der gesamten zweiten Halbzeit nicht mehr wieder fand und eine indiskutable Leistung ablieferte. Zusätzlich kommen aufgrund des schwindenden Kaders auch konditionelle Defizite zum Tragen. Nach einigen Tagen des Frusts kann rückblickend nur festgehalten werden, dass mit 6 erzielten Toren in der zweiten Halbzeit, davon zwei vom Punkt, ein Sieg auch nicht verdient wäre. Unabhängig davon, ob sieben oder neun Gegenspieler auf der Platte stehen, muss da von allen Beteiligten sowohl spielerisch als auch einstellungsmäßig mehr kommen.

Es spielten:
Pierre Dorok – Alexander Vogt (2), Richard Röser (2), Stefan Hox (3), Christian Fuhrmann, Adrian Georgescu (8), Marvin Hammer, Dennis Schmittat, Marcel Koziel (3), Lukas Temmesfeld (1), Niklas Gatzke (2).

Die Termine der Zweiten

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Aktueller Spieltag und Vorschau

10. Spieltag:
Zweite startet mit Sieg ins neue Jahr:  25:22 (12:10) gegen Winfried Huttrop IV

Richard Röser griff zur Feder:

Für unsere Zweite hieß der erste Gegner im Jahr 2018 DJK Winfried Huttrop 4. Beide Seiten gingen mit nahezu komplett voller Bank ins neue Jahr, willens, die Neujahrsvorsätze umzusetzen. Die von Trainer Opa Schorsch vorgegebene taktische Marschroute war deutlich: Durch eine stabile Abwehr und schnelles Umschaltspiel zu leichten Torerfolgen zu kommen. Wie so oft in der Saison scheiterte es aber an der Umsetzung. Die Gäste spielten konzentriert im Angriff, so dass Balleroberungen selten waren. Unsere Nullneuner erspielten schnell eine Zwei-Tore-Führung, konnten aber abschließend sich nicht weiter absetzen, auch weil zu wenig investiert wurde, um die 5:1-Deckung der Gäste regelmäßig zu knacken.

Beim Stand von 7:5 erfolgte dann der übliche Einbruch Mitte der ersten Halbzeit. Zumindest in dem Aspekt ist unsere Zweitvertretung ausgesprochen zuversichtlich, so dass sogar die Gäste mit 9:10 in Führung gingen. Trotzdem verloren unsere Blau-Weißen nicht die Ruhe und konnten zur Halbzeit den Vorsprung wieder auf 12:10 stellen.

Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten. Die Umsetzung eines Tempospiels gelang nur sporadisch, und die wenigen Möglichkeiten wurden teils fahrlässig vergeben. Dazu gelang es zu keinem Zeitpunkt, erfolgreiche Würfe aus der Distanz zu unterbinden. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit konnte ein wiederholter Leistungseinbruch verhindert werden. Folge: Die Führung wurde nicht mehr abgegeben. Zwei Punkte wurden eingefahren, für die kommenden Partien ist aber noch deutliches Verbesserungspotenzial vorhanden.

A09: Dennis Brinkmann, Pierre Dorok, Richard Röser (5), Marcel Koziel (6), Dennis Schmittat (1), Lukas Temmesfeld (1), Niklas Gatzke (5), Marius Kuhlmann (1), Marvin Hammer (1), Adrian Georgescu (3), Christian Fuhrmann, Stefan Hox (2), Dorian Schröter.

9. Spieltag:
Zweite verliert gegen Tabellenführer MTG Horst 3 24:25  (11:16)

Richard Röser griff zur Feder:
Beim letzten Spieltag unserer Zweiten zeigte sich das altbekannte Bild: Personalknappheit auf den Rückraumpositionen. Der Saisonausfall von Top-Scorer Markus Reick zeigt immer noch schwere Auswirkungen auf das Angriffsspiel der Blau-Weißen, ebenso wie die Abgabe der Linksflosse Alexander Vogt zur Ersten. Am letzten Spieltag des Jahres 2017 kam dann aber alles zusammen, sodass die Mannschaft die Situation nur noch mit Galgenhumor nehmen kann: Linksaußen Lukas Temmesfeld fällt die zweite Woche in Folge aus, klarer Fall von schwerer Männergrippe. Auch Rückraumspieler „Champ“ Gatzke meldet sich mit laufender Nase ab. Die Außenbahnspieler Yannick lange und Tobias Leise laborieren noch an Verletzungen der harten Saisonvorbereitung und steigen erst 2018 wieder voll ein. Da auch Stefan Hox nicht Zweite spielen kann, ohne sich festzuspielen, und A-Jugend Leihgabe Calvin Hoffmann verhindert ist, schrumpft jetzt auch der ohnehin klamme Kader weiter. Opa Schorsch hat somit am Sonntagmorgen nur 2 Torhüter, 3 Außenbahnspieler, 3 Kreisläufer und die Rückraum Mitte Position zu Verfügung. Tolle Vorzeichen für ein Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenersten.

Not macht erfinderisch, und in der Kabine der Zweiten tummeln sich nur helle Köpfe und verkannte Genies. Alternativpläne gibt es daher in Hülle und Fülle: Als erstes wird die Dritte Mannschaft hochgezogen. Leider spielten die alten Herren von A09 direkt vor uns, hatten am Vortag die Weihnachtsfeier und sind nach dem Tempohandball auch verschleißt. Hilfe ist nicht zu erwarten. Kurzzeitig die A-Jugend hochziehen? Hier waren die Spieler aber verhindert. B-Jugend? Leider nicht Spielberechtigt. Aber wir haben doch drei Spielerinnen der Damenmannschaft auf der Tribüne sitzen, die sind ja volljährig, da müsste doch was gehen. Unsere D-Jugend darf schließlich auch gemischt spielen!!! Der Plan scheitert dann aber am Regelwerk und den nicht vorhandenen Sportschuhen. Also vielleicht außerhalb des A09 Netzwerks denken? Wie wäre es mit einer Spur legen, die in die Kabine führt. Wer auch immer folgt kriegt nen Trikot. Aber woraus legt man die Spur? Schnell entfacht eine harte Diskussion, Ob Stauderflaschen oder Fleischstücken besser geeignet sind, um spontane Mitspieler anzulocken. Aus der trollversifften Ecke der Kabine, wo die Kreisläufer sitzen, hört man nur ein Grunzen: Wenn Bier und Fleisch da ist würden wir das auch nehmen. Die Gefahr, dass die Spur von den eigenen Spielern verschlungen wird und diese nicht zurück zur Halle finden, ist dann doch zu groß. Sherlock Hox reift schließlich die rettende Idee: Einige Spieler der ersten sind nicht festgespielt, Zwangsrekrutierung heißt die Devise. Also müssen Tammo Mehrtens, Patrick Peitzmeier, Malte Fischenich und Alexander Vogt in die Verlängerung, nachdem sie zuvor selbst ein hartes und schwieriges Spiel hinter sich gebracht haben. Personalnot geklärt, auf zum Spielfeld.


Der zusammengewürfelte Kader kam dann gegen eine routiniert eingespielte Mannschaft nur schwer ins Spiel. Klaren Abstimmungsfehlern in Angriff und Verteidigung folgten unhaltbare Doppelaufsetzer der Gegner. Es lief daher nur wenig zusammen und unsere Blau-Weißen lagen schnell mit einem 4 Tore Abstand zurück. Diesen Vorsprung verwalteten die Gastgeber auch völlig routiniert. Einziger Lichtblick der ersten Halbzeit: Rechtsaußen Adrian Georgescu traf nach langandauernder Torflaute wieder regelmäßig das Tor und spielte eine starke Partie. Zur Halbzeit lagen die Nullneuner durchaus verdient mit 16:11 hinten. Die Halbzeit wurde dann dazu genutzt, die neuen Spieler in das komplexe taktische Gerüst zu integrieren. Laufwege wurden ebenso abgestimmt wie die Übernahme-Regelungen in der Abwehr. Und nach der Maßnahme des Trainers wurde es durchaus besser und die Mannschaft konnte schnell auf 17:15 verkürzen. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit ein Blitzstart. Unsere Zweitvertretung war jetzt dran und schaffte durch konzentriertes und couragiertes Agieren es immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Der Ausgleich zum 20:20 war daher die logische Konsequenz. Nun entwickelte sich ein spannendes, verbissen geführtes Spiel auf beiden Seiten. Die Gastgeber waren fest entschlossen, nicht die erste Niederlage hinzunehmen, die Gäste wollten den Favoriten unbedingt ärgern. Beim Stand vom 21:22 gingen die Nullneuner erstmals in Führung, mussten die aber umgehend wieder zum 23:22 abgeben. Zum Schluss fehlten den Spieler auch aufgrund der Doppelbelastung bei gleich 6 Spielern auch die letzten Körner, um dranbleiben zu können. MTG erspielte sich kurz vor Schluss eine Zwei Tore Führung, der Anschlusstreffer 20 Sekunden vor Schluss kam dann zu spät. So bleibt es bei der zweiten knappen Niederlage in Folge gegen eigentlich stärkere Mannschaften. Auch wenn man sich lieber mit einem positiven Ergebnis aus dem Jahr 2017 verabschiedet hat, kann die Mannschaft auf dem Kampfgeist und dem geschlossenen Auftreten aufbauen. Erst Recht, wenn man die große Anzahl an Ausfällen berücksichtigt.
Es spielten:
Pierre Dorok, Dennis Brinkmann – Alexander Vogt, Richard Röser (2), Patrick Peitzmeier (3), Tammo Mehrtens (4), Christian Fuhrmann, Adrian Georgescu (4), Marvin Hammer (4), Marius Kuhlmann, Dennis Schmittat, Marcel Koziel (2), Malte Fischenich (5).

 

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8. Spieltag:
Zweite verliert Derby
bei Phönix 21:23 (10:11)

Derby in der Kreisliga. In den vergangenen Begegnungen hatte Phönix regelmäßig die Oberhand. Allerdings befanden sich unsere  Blau-Weißen vor der Begegnung auf einem besseren Tabellenplatz. Die Vorzeichen standen daher auf eine enge Partie. Unsere Zweite  begann stark, stellte eine kompakte Abwehr und kontrollierte so das Spiel, die Angriffe wurden konzentriert zu Ende gespielt. Über ein 3:0 ging es nach 12 Minuten auf 5:1. Dann kippte das Match. Phönix agierte vorne konzentrierter, wurde erfolgreicher im Abschluss, während unsere Zweite im Angriff von der klaren Marschroute abwich. Unnötige Abschlüsse und schlechtes Angriffsspiel paarten sich mit technischen Fehlern. Die Führung konnte jedoch noch knapp in die Pause gerettet werden.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Die Frohnhausener erspielten sich eine Ein-Tor Führung, konnten sich aber nie absetzen. Unsere Nullneuner waren auf der anderen Seite nicht in der Lage, das Spiel zu drehen und scheiterten zu oft an der eigenen Abschlussschwäche. 80 Sekunden vor Schluss führte Phönix 20:22 und war im Ballbesitz. Unsere Zweite eroberte sich jedoch den Ball und verwandelte den Tempogegenstoß. 21:22. Der letzte Angriff der Hausherren wurde dann aber souverän und erfolgreich runtergespielt – 21:23. Unglücklich, da wäre für unsere Zweite mehr drin gewesen.

Es spielten: Dennis Brinkmann, Pierre Dorok – Adrian Georgescu (3), Marvin Hammer, Marcel Koziel (8), Niklas Gatzke (4), Dennis Schmittat, Marius Kuhlmann, Richard Röser (4), Christian Fuhrmann, Dorian Schröter (1), Calvin Hoffmann, Yannick Lange, Stefan Hox (1).

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7. Spieltag

Zweite siegt gegen
HSG  II 25:14 (15:6)

Zweitvertretung gegen Zweitvertretung – im Laufe des A09-Heimspieltags traf unsere Zweite auf die zweite Mannschaft von HSG am Hallo. Beide Teams kennen sich sehr gut und liegen in den vergangenen Meisterschaftsjahren in der Endabrechnung regelmäßig nah beieinander. Die Nullneuner starteten ausnahmsweise konzentriert in das Spiel und konnten sich früh eine Führung erspielen. Auf der Grundlage der konzentrierten Deckung und zwei starken Torhütern war dann auch zu verzeihen, dass in den ersten 20 Minuten einige Angriffe nicht sauber zu Ende geführt wurden – was auch an der kompakt stehenden 6:0-Reihe der Gäste lag. Beim Stand von 10:5 konnten unsere Blauweißen jedoch das Tempo nochmals verschärfen: Beim 15:6 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchlauf fingen sich die Gäste und es wurde ein Duell auf Augenhöhe. HSG spielte konzertierter, unsere Zweite hatte Schwierigkeiten, den Rhythmus wieder zu finden. Beim Stand von 19:11 konnte jedoch wieder eine kleine Serie gestartet werden und die Führung zum vorentscheidenden 23:11 ausgebaut werden. Schlussendlich trennten sich beide Mannschaften in einer fairen Begegnung 25:14.

Es spielten: Dennis Brinkmann, Pierre Dorok – Adrian Georgescu (4), Marvin Hammer (1), Marcel Koziel (3), Niklas Gatzke (5), Lukas Temmesfeld(1), Dennis Schmittat (1), Marius Kuhlmann, Richard Röser (7), Christian Fuhrmann, Alexander Vogt (3).

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6. Spieltag
Zweite teilt die Punkte
mit ETB III – 15:15 (8:8)

Am sechsten Spieltag traf unsere Zweite auf die dritte Mannschaft von ETB SW Essen. Die Gastgeber stiegen letzte Saison aus der Bezirksliga ab und waren ungeschlagen, mussten sich jedoch schon zweimal die Punkte teilen. Bei unserer Zweiten hingegen machen sich langsam die Personalsorgen breit. Topscorer Markus Reick kämpft immer noch mit einer Knieverletzung und der aus der Dritten verpflichtete Stefan Hox fehlte auch. So lief man mit drei gelernten Rückraumspieler auf, sodass immer wieder Außenspieler und Kreisläufer im Rückraum aushelfen mussten. Dies zeigte sich in dann auch in einem torarmen Spiel: Vorne wurden Angriffe unsauber ausgespielt, hinten kassierten die Nullneuner leichte Tore durch Abstimmungsfehler. Lediglich Keeper Dennis Brinkmann machte einen tadellosen Job. So liefen die Blau-Weißen in der gesamten ersten Halbzeit einem Rückstand hinterher und konnten lediglich kurz vor der Halbzeit ausgleichen. In der zweiten Halbzeit konnten die Spieler zunächst keine neuen Impulse setzen und lagen nach 44. Minuten 13:10 hinten. Trainerfuchs Opa Schorsch zog die Reißleine und griff zur grünen Karte, um der gesamten Mannschaft den Kopf zu waschen. Und siehe da, der raue Ton wirkt. Plötzlich spielte die Mannschaft 15 Minuten konzentriert und dreht das Spiel zur 14:15 Führung. ETB glich in der letzten Minute noch aus, den letzten Angriff konnte die Zweite dann leider nicht verwerten. So blieb es bei einer Punkteteilung in einer hart aber fair geführten Begegnung.

Es spielten: Dennis Brinkmann, Pierre Dorok – Adrian Georgescu (1), Marvin Hammer(1), Marcel Koziel(4), Markus Reick (5), Niklas Gatzke (3), Lukas Temmesfeld(1), Dennis Schmittat, Richard Röser, Christian Fuhrmann, Alexander Vogt.

Die Termine der Zweiten

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Aktueller Spieltag und Vorschau

5. Spieltag
Zweite unterliegt
Bezirksliga-Absteiger
Altendorf/Ruhr 21:24 (9:8)

Im letzten Spiel vor der Herbstpause musste unsere Zweite die zweite Niederlage der Saison hinnehmen. Trotz schlechter Vorzeichen entwickelte sich ein spannendes Spiel. Eigentlich war das Comeback von Torschützenkönig Markus Reick geplant, doch schon beim Aufwärmen musste der Rückraumspieler einsehen: Das wird heute noch nichts. So wurde kurzerhand Stefan Hox aus der Dritten akquiriert und stand von Anfang an auf der Platte. Die fehlende Abstimmung machte sich schnell auf dem Feld bemerkbar: Nach 1:0 Führung ging es rasch in den Rückstand, erst 1:4, später 3:7. Anschließend stand die Abwehr kompakter, und vorne spielte sich der Angriff langsam ein. So konnten unsere Blau-Weißen starke letzte 10 Minuten zeigen und das Ergebnis zur Pause noch zur 9:8-Führung drehen.

Hart, aber fair
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein enges Match, von beiden Abwehrreihen hart, aber fair geführt – am Ende stand nur eine Zeitstrafe zu Buche. Blieb die Partie zunächst noch ausgeglichen (11:11),  konnten die Gäste bald eine Drei-Tore Führung verbuchen (14:11). In diesem Abschnitt merkte man dann doch, dass unserem personell schlecht aufgestellten Rückraum die Körner fehlten. Dem Rückstand liefen unsere Nullneuner dann stetig hinterher, konnten zwar noch mal auf 15:16 aufschließen, der Ausgleich war aber nicht mehr drin. Anschließend spielten die Gäste ihren Stiefel weiter runter und konnten den Vorsprung wieder auf Drei-Tore ausbauen.

Es spielten: Pierre Dorok – Yannick Lange, Adrian Georgescu (6), Marvin Hammer, Marcel Koziel, Marius Kuhlmann (2), Markus Reick, Niklas Gatzke (5), Lukas Temmesfeld, Dennis Schmittat, Richard Röser (2), Calvin Hoffmann (2), Stefan Hox (4).

Die Termine der Zweiten

Die Kreisliga-Tabelle

Aktueller Spieltag und Vorschau

2. Spieltag
Zweite gewinnt
gegen Phönix II 23:16 (8:9)

Schon am zweiten Spieltag zeigte die zweite das altbekannte Problem. Spielte man am vorherigen Spieltag konzentriert den eigenen Stiefel runter, war das Spiel dieses Mal von Unkonzentriertheit geprägt. Nach der 1:0 Führung würde das Spiel schnell gedreht und die Blau-Weißen liefen einem 2:4 bzw 4:8-Rückstand hinterher. Bis dahin hatte das Team von Opa Georg Mühe, Anspiele an den Kreis zu unterbinden und vorne zu klaren Abschlüssen zu kommen. Erst eine Auszeit weckte das Team auf. Es folgte ein 5-Tore-Lauf zum 9:8 Halbzeitstand.

Wer glaubt, die Mannschaft hätte nun ins Spiel gefunden, irrte. Stattdessen kämpfte Phönix sich wieder ran und führte in der 40. mit 13:11. Diesmal konnte sich jedoch keine Mannschaft absetzen und das Spiel blieb bis zum 50.  Minute eng, Beim Spielstand 15:16. fand die A09-Abwehr in den letzen Minuten aber zu alter Stärke zurück, eroberte Bälle und die Zweite konnte schnelle Tore erzielen. Der Endstand von 23:16 ist dann etwas deutlicher als das Spiel über weite Strecken war.

Im Vergleich zur Vorsaison konnte die Zweite sich jedoch durchaus verbessern. Schenkte man zuvor Spiele in den letzten Minuten noch ab und ließ sich gegen Phönix II Punkte liegen, blieb man diesmal bis zum Ende konzentriert. Sicherlich half die Tatsache, dass man acht Minuten länger in Unterzahl als der Gegner war, über weite Strecken der Partie nicht dabei, sich abzusetzen.
A09: Pierre Dorok (TW), Dennis Brinkmann (TW), Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (1), Adrian Georgescu (5), Richard Röser (4), Marius Kuhlmann(1), Marcel Koziel (2), Markus Reick (5), Dennis Schmittat (1), Marvin Hammer (1), Alexander Vogt (1).

 

1. Spieltag

Die ersten beiden Punkte sind für unsere Zweite auf der Habenseite. In einer spannenden Schlussphase drehte sie nach 18:20-Rückstand gegen die SG Überruhr III die Partie noch zum 23:21-(12:14)-Gewinn. Im ersten Durchgang hatte A09 II bereits 10:5 geführt.
A09 II: Pierre Dorok – Marcel Koziel, Markus Reick (8), Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (8), Adrian Georgescu, Marvin Hammer (1), Lukas Temmesfeld (2), Dennis Schmittat (1), Marius Kuhlmann (1), Richard Röser (2).

Langeweile war gestern – heute ist A09!