Berichte Landesliga 2018/19

26. Spieltag:

A09er Rock’n’Roll statt Blues in Moll

28:22 zum Saisonausklang gegen Werden. Unsere Erste erreicht mit Rang 7 in der Landesliga die drittbeste Abschlussplatzierung seit bei A09 Hallenhandball gespielt wird

Es wurde laut. Richtig laut. Völlig losgelöst bedankt sich Dorian Schröter im Vereinsheim für die „richtig geile Saison“ bei seiner Landesliga-Mannschaft. Da sah unser Trainer wieder vorzeigbar aus. Denn sein Team war nach dem die Saison abschließenden 28:22-Sieg gegen Tabellennachbar Grün-Weiß Werden in Feierlaune. Absoluter Feierlaune. Klebrige Dusche für unseren Coach inklusive. Aus gutem Grund.

Vor 21 Jahren Landesliga-Sechster

Die beste Platzierung seit 1998 haben unsere Nullneuner beim Plätzetausch mit Werden erreicht: Siebter, also Spitzenreiter der zweiten Tabellenhälfte. Und das als Aufsteiger. „Das drittbeste Abschneiden seit bei Altendorf 09 Hallenhandball gespielt wird“, verdeutlicht unser Co-Trainer Angar Ernst die Dimension. 1974 gab es mal einen dritten Platz bei Punktgleichheit mit dem Zweiten. Ansgar hatte nachgeschaut in der Chronik unseres Vereins aus der Nachbarschaft, der 2020 sein 111-jähriges Bestehen feiert und auch im Jubeljahr Landesliga-Handball im Schaufenster hat.
Dass das so ist, ist ein großer Verdienst jenes Mannes, der sich später frisch geduscht so lautstark bei seiner Mannschaft bedankt hat: Dorian Schröter. Dori hatte vor Saisonbeginn die Hauptverantwortung übernommen vom Meister-Duo Thomas Brilon und Ansgar Ernst, das nach „ewiger“ Amtszeit ins zweite Glied zurücktrat, den 32-Jährigen aber als Assistenten noch flankierte.

Spielerische Lösungen, flink und variabel
Gegen Grün-Weiß Werden zeigte unser A09 noch einmal, was die Blau-Weißen in dieser Saison auszeichnete: Spielerisch Lösungen zu finden, flink und variabel. Dass die Abwehr nicht mehr so ein Bollwerk ist wie in vergangenen Zeiten – nur drei der 14 Teams haben eine schlechtere Bilanz als 681 Gegentore –, geschenkt: Es war für die meisten dennoch unangenehm gegen uns anzugreifen.

Fast fehlerlose erste Halbzeit
Und vorne lieferte unser Traditionsverein von der Bockmühle mehr erfrischenden Rock ’n‘ Roll als klagenden Blues – lediglich fünf Konkurrenten erzielten mehr Tore als unsere 672. Der Yeah-Yeah-Yeah-Effekt war gegen die ersatzgeschwächten Grün-Weißen früh erreicht. Nach 17 Minuten führten unsere fast fehlerlos konzertierenden Altendorfer mit 10:5. Bei 15:9 ertönte die Pausensirene.

Klasse-Partie von Keeper Pierre

Phantastisch dabei auch die Impulse von Pierre Dorok. Der junge Keeper aus der Kreisliga-Dritten katapultierte sich auf Landesliga-Niveau, wo unser Verein doch so viel Pech zwischen den Pfosten hatte: Die Leistungsträger Robin Vonnemann und Timo Reick fielen verletzt aus, Marius Wittenberg konnte berufsbedingt kaum trainieren, die landesliga-erfahrene Aushilfe Christian Lindmüller plagten zum Schluss ebenfalls gesundheitliche Probleme.

Nach 20 Punkten noch nicht satt
„Zum Glück hatten wir relativ früh genügend Punkte“, atmete nicht nur Dorian Schröter auf, dass brenzliger Druck ausblieb. 20 Zähler, so die Annahme vor Saisonstart, sollten ja eigentlich reichen, um über dem Strich zu landen. Eigentlich, doch da dem Drittletzten die Relegation drohte, war es gut, dass unsere Blauen nach dem 21. Spieltag noch nicht satt waren und – befeuert vom Headcoach – mehr möglich machten.

Abschied von Tammo Mehrtens
Am Ende stehen 26:26 Punkte in der Bilanz. Schön gleichmäßig verteilt: 13 in der ersten Saisonhälfte, 13 in der zweiten. Grund genug, um zünftig in unserem Vereinsheim im Tennispark sich der absoluten Feierlaune hinzugeben – und Abschied zu nehmen. Nicht nur von einer „geilen Saison“, sondern auch von einem talentierten jungen Akteur: Tammo Mehrtens zieht es berufsbedingt nach Hamburg. „Er war sicherlich für drei, vier Punkte in dieser Spielzeit gut“, lobt unser bedauerndes Trainerteam. Im März 2015 gab der aus Jever stammende Mehrtens seinen Einstand: Im verlorenen Aufstiegsfinale der Bezirksliga gegen Grün-Weiß Werden. Jetzt also der Ausstand gegen den selben Verein, mit einem klaren Sieg, vier eigenen Treffern und geadelt mit einer Bierdusche nach dem Abpfiff durch unseren zuvor überragenden Regisseur Simon Godde (8 Tore). Viel mehr Wertschätzung geht nicht. Und sie klebt auch an Dorian Schröter.

A09: Pierre Dorok, Sebastian Scholz – Simon Godde (8), Recep Koraman (4), Peitzmeier (1), Kevin Hammer (2), Tammo Mehrtens (4), Simon Wickhorst (1), Malte Fischenich, Henning Röser (5), Christian Scholz (1), Lars Lippelt (1), Alexander Vogt (1).

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Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle

25. Spieltag:

Gegen den Dritten
nicht gallig genug

Nach der 25:27-Niederlage gegen TuS Lintorf II ist unsere Erste nun heiß auf das Saisonfinale mit dem Nachbarn Grün-Weiß Werden (4.5., 17 Uhr, Bockmühle)

E

s hat nicht ganz gereicht. Im Duell mit dem Dritten TuS Lintorf II unterlag unsere Erste mit 25:27 (11:15). Als Lars Lippelt fünf Minuten vor Schluss das 23:24 erzielte, durften unsere Nullneuner noch von einem glücklichen Ende träumen. Aber dann konterten die Gäste eiskalt.
„Gegen diese bärenstarke Rückrundenmannschaft wollten wir beim vorletzten Heimspiel nochmal die Basics auf den Platz bringen, um Lintorf nicht ohne Anstrengung zwei Punkte zu überlassen“, sagt unser Headcoach Dorian Schröter. „In diesem Punkt kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben uns aber vorne wie hinten überwiegend nicht clever genug angestellt, um die erfahrene Truppe von Markus Wölke ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen.“ Hinzu komme, dass unser A09 den einen oder anderen Ausfall zum Ende der Saison nur schwer kompensieren könne. Nichtsdestotrotz wäre ein Punkt im Bereich des Möglichen gewesen. Dafür waren wir aber nicht gallig und effizient genug.“

Das erste Bier geht auf die Erste
Am kommenden Samstag, 4.5., neigt sich die für uns als Aufsteiger tolle Landesliga-Saison dem Ende zu. „Uns erwartet mit Grün-Weiß Werden eine der besten Rückraumbesetzungen der Liga“, weiß Dori und schiebt gleich hinterher: „Wir hoffen zum Abschluss, nochmal viele bekannte Gesichter in der Halle zu sehen, damit wir die erfolgreiche Saison gemeinsam begießen können.“ Als Dank für die Unterstützung gehe das erste Bier auf die erste Mannschaft. Heißt: „Ihr könnt jede erworbene Eintrittskarte für ein Freigetränk an der Theke eintauschen!“, wirbt der Coach im Namen seines Teams. „Bis Samstag!“
Mitmachen! Miterleben!

Letztes Saisonspiel: GW Werden (4.5., 17 Uhr, Bockmühle). Hinspiel: 32:27.

A09: Dennis Brinkmann, Marius Wittenberg – Simon Godde (8), Recep Koraman (1), Kevin Hammer (2), Patrick Peitzmeier (6), Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (1), Simon Wickhorst (5), Henning Röser, Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Lars Lippelt (1).

24. Spieltag:

Tolle Serie endet
im Westderby

Verdiente 27:31-Niederlage unserer Ersten beim TV Cronenberg

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Verflixt – nach sechs ungeschlagenen Spielen mit 11:1 Punkten hat es unsere Erste beim siebten Versuch erwischt: Im Westderby der Handball-Landesliga mussten unsere Nullneuner nach dem 27:31 (10:11) dem Sechsten TV Cronenberg gratulieren.

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eide Teams traten ersatzgeschwächt an, der Gastgeber machte allerdings im Endeffekt weniger Fehler. „Wir haben es heute viel zu selten geschafft, eine Deckung gegen die individuell guten Rückraumspieler des TVC zu stellen“, betrieb unser Headcoach Dorian Schröter Ursachenforschung. „Physisch und psychisch waren wir zu oft den entscheidenen Schritt zu langsam, um den Wurfarm verteidigen zu können.“ Der Angriff habe sich dagegen noch relativ solide gezeigt „und hielt uns ein bisschen im Match“, so Dori. „Da Cronenberg aber auch hier die bessere Wurfquote hatte, dürfen wir uns über die Niederlage nicht beschweren.“

Um dem Derby noch eine Wende zu geben, versuchte es unser Trainer mit einer doppelten Manndeckung für die Rückraumschützen Tobias Immel und Marius Jatzkowski (beide 7 Tore). Eine Aufgabe für Henning Röser und Patrick Peitzmeier, der mit fünf Toren den verletzten Alex Ressing auf Rechtsaußen gut vertrat. Endgültig schwand aber alle Hoffnung auf zumindest ein Remis vier Minuten vor Schluss: der sechsfache Torschütze Recep Koraman musste, gestützt von seinen Kameraden, verletzt vom Platz humpeln. Gute Besserung! Komme so schnell wieder auf die Beine, wie Du bisweilen den Gegnern enteilst! Gegen Cronenberg gab es davon einige Szenen.

Die erste Hälfte hatte nach dem 0:2-Start besser für uns Blaue ausgesehen. 9:7 lautete der Vorsprung in der 20. Minute, ehe die Gastgeber mit drei Treffern in Serie den Spieß wieder umdrehten. Vorentscheidend sollte diesmal sein, dass Cronenberg besser aus der Pause kam und den Vorsprung auf drei Treffer (13:10) und später auf fünf (20:15) ausbaute.

Statt eines Sprungs auf Platz sechs, weist unser A09 nun 24:24 Punkte auf, was für einen Aufsteiger aller Ehre wert ist. Auch Dorian Schröter bedauerte den Riss der Serie nach sechs ungeschlagenen Spielen, aber „wir haben gut daran getan, schon genügend Punkte gesammelt zu haben. Denn wenn man sich die Tabelle jetzt anguckt, kreist immer noch das Abstiegsgespenst durch Altendorf – allerdings nur beim Nachbarn SG TuRa, trotz bereits geknackter 20-Punkte-Marke“. So kann unser A09 entspannt dem Ende der Saison entgegengehen, und -sehen, auch wenn die Verletztenmisere sehr weh tut, vor allem bei den Torhütern. „Wir wollen am einen einstelligen Tabellenplatz verteidigen“, gibt Dorian Schröter das Ziel aus. Nach der Osterpause hat unsere Erste die Gelegenheit dazu in den zwei verbleibenden Heimspielen, am 28.4. gegen TuS Lintorf II und am 4.5. gegen Grün-Weiß Werden. Jeweils um 17 Uhr in der Bockmühle.

„Und dann können wir nach dem letzten Spieltag am 4. Mai eine tolle Saison mit allen A09ern feiern“, freut sich Dori auf die geplante Sause im Clubhaus im LSG-Tennispark, dem nach der Verschmelzung von LSG und A09 eine ganz neue Bedeutung zukommt.

Nächstes Spiel: TuS Lintorf II (28.4., 17 Uhr, Raumerstraße). Hinspiel: 21:23

A09: Marius Wittenberg, Pierre Dorok – Simon Godde (2), Recep Koraman (6), Patrick Peitzmeier (5), Kevin Hammer (4), Tobias Thiesmann, Richard Röser, Alexander Vogt, Henning Röser (8), Malte Fischenich (2), Christian Scholz, Lars Lippelt.

Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle

23. Spieltag:

30:30 – Erste hat spielstarken Vierten HSG Mülheim
am Rande einer Niederlage

Unsere DJK Altendorf 09 baut ihre Serie in der Handball-Landesliga gegen HSG Mülheim auf 11:1 Punkte aus. Am Samstag geht’s zum West-Derby beim Fünften TV Cronenberg: 17 Uhr, Raumerhalle

Aus fünf Siegen in Serie wird: seit sechs Spielen ungeschlagen. Unsere DJK Altendorf 09 hat ihren Lauf in der Handball-Landesliga fortgesetzt. Als siebtplatzierter Aufsteiger buchte unsere Erste ein 30:30 (16:14) gegen den Vierten HSG Mülheim. „Ein Remis, das zwar leistungsgerecht ist, über das sich der Gegner aber mehr freuen kann“, sagt unser Trainer Dorian Schröter, der nun das mit Spannung erwartete West-Derby am Samstag beim Sechsten TV Cronenberg im Blick hat (17 Uhr, Raumerstraße). Nur ein Punkt trennt die beiden Rivalen.

Abpfiff. Schade, da war mehr drin: Schließlich führten unsere Altendorfer zwei Minuten vor Schluss gegen die HSG noch mit 30:28. Überhaupt, unsere Nullneuner hatten immer vorne gelegen, bis die kleine Schwächeperiode kurz nach der Pause kam, als die Gäste das 17:14 in ein 17:18 verwandelten. Doch unsere Blauen von der Bockmühle – arg geschwächt durch die höchst umstrittene Rote Karte für den bis dahin überragenden Regisseur Simon Godde – blieben präsent, kämpften sich zurück und schritten voran. „Wir konnten die anfangs gute Wurfquote leider nicht komplett über das Spiel durchziehen“, bilanziert Dori. „Dadurch verpassten wir es, uns zehn Minuten vor Schluss mal mehr als mit drei Buden abzusetzen.“ So blieben die Mülheimer immer im Match und konnten mit ihrer individuellen Klasse noch einen Punkt mitnehmen. „Ein ähnlicher Verlauf wie im Hinspiel“, erinnert sich Dorian Schröter an das damals sensationelle 31:31 beim Aufstiegsaspiranten, für den dieser Punktverlust ein Bruch in der Saison bedeutete.

Positiv sah unser Headcoach jetzt, dass „wir wieder mit einem der besten Teams der Liga spielerisch mithalten konnten“. Der gesamte Rückraum habe sich gut bewegt, um sich ordentliche Abschlussmöglichkeiten zu erarbeiten. Sowohl der Mülheimer Trainer als auch ich waren uns nach dem Abpfiff einig, dass wir trotz des nahenden Endes der Saison eine gute Partie von beiden Mannschaften gesehen haben“, so Dorian Schröter. Ein Spiel, das die Serie auf 11:1 Punkte anwachsen lässt und die Brust breit macht für die nächste schwierige Aufgabe beim Sechsten TV Cronenberg (25:21 Punkte), mit dem unser Traditionsverein von der Bockmühle (24:22) im Erfolgsfalle die Plätze tauschen könnte. In der Hinrunde trennten sich beide Teams 27:27. „Im kleinen Derby geht es um nichts mehr als die Vorherrschaft im Niemandsland der Landesliga, wo wir uns sehr wohl fühlen“, beschreibt Dori. Alle A09er könnten dieses Jahr entspannt ins Saisonfinale gehen, der Klassenerhalt ist längst in trockenen Tüchern, was schon ein großartiger Erfolg an sich ist. Nur an der Serie, da würde A09 gerne weiter  basteln. 

A09: Christian Lindmüller – Simon Godde (4), Andreas Kämpchen, Patrick Peitzmeier (2), Kevin Hammer (2), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (6), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (1), Henning Röser (9), Malte Fischenich (2), Recep Koraman (2).

Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle


22. Spieltag:

Die Hände zu Himmel,
die Krücken in die Höh‘:
„Auswärtsiege sind schön“

Erste gewinnt schweres Spiel beim Schlusslicht SuS Haarzopf 31:25. Klassenerhalt nun fix. Samstag gegen HSG Mülheim

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Gekämpft und gewonnen. „Auswärtssiege sind schön“. Unsere Landesliga-Handballer der DJK Altendorf 09 hüpfen und singen. „Auswärtssiege sind schön.“ Der Aufsteiger hat mit diesem fünften Erfolg in Serie den Klassenerhalt vorzeitig perfekt gemacht. „Auswärtssiege sind schö-ö-ön.“ Der nämlich: 31:25 (14:13) beim alten Rivalen SuS Haarzopf. „Auswärtsiege sind schön“. Ein verdammt schweres Spiel.

Zwei A09-Torhüter, vier Krücken. Der eine, Timo Reick, bereits operiert. Der andere, Robin „Titan“ Vonnemann, stramme Manschette vom linken Oberschenkel abwärts, wartet nach seiner Verletzung in der Vorwoche auf die klärende MRT-Untersuchung. Und sitzt nun als „Betreuer D“ auf der Bank, mit einem Blick und einer Körpersprache, die sein Innerstes leicht deuten lassen: „Boa, Mann, ich geh‘ kaputt“. Machtlos zuschauen, zu wissen, nicht eingreifen, nicht helfen zu können. Und dann kassiert seine Mannschaft nach dominanter erster Häfte plötzlich sechs Tore in Folge, liegt gefährlich weit im Hintertreffen: 17:14,…17:17, 17:18, … 17:20.

Doch jene 42. Minute entwickelte sich zum Knackpunkt der Partie. Unser Trainer Dorian Schröter bringt mit dem in der Anfangsphase bereits starken Simon Wickhorst von der Bank einen giftigen Angreifer und Verteidiger, der unsere Erste vorne und hinten mit neuen Impulsen wiederbelebt, kräftig pusht: Eine starke Einzelleistung von Halblinks Simon Godde, zwei Tempogegenstöße von Linksaußen Kevin Hammer und nochmal „Shooter“ Godde – binnen vier Minuten ist die Partie gedreht. Und das ist noch nicht das Ende, auch wenn unserem Torwart-Titan Robin Vonnemann der Atem stockt, als sein guter Vertreter Christian Lindmüller beim Siebenmeter für Pierre Dorok aus der dritten Mannschaft Platz macht, dabei einen Wechselfehler begeht und A09 mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wird.

Den Strafwurf kann Dorok noch nicht parieren (21:21), aber dann ist er voll in der Partie, avanciert zum Rückhalt unserer Nullneuner, die nach jedem Erfolgserlebnis Fäuste ballen, Selbstbewusstsein herausschreien, von 23:23 auf 27:23 davon ziehen und den Siegeswillen der Gastgeber brechen. Unser A09 will jetzt einfach mehr. Allen voran Simon Wickhorst, der nach seiner Einwechslung vier Treffer beisteuert. Abpfiff. Die Hände zum Himmel, die Krücken in die Höh‘. Freudige Gratulation am Stock. Von Vonnemann, von Reick, von allen. „Auswärtssiege sind schön.“

Schweres Restprogramm, aber auch drei Heimspiele
Unsere Erste steht vier Spieltage vor Schluss nun sicher auf Platz 7, punktgleich mit dem Sechsten TV Cronenberg (23:21) und nach Minuspunkten nur zwei Zähler von Rang fünf entfernt. Ein neues Ziel? „Halt, halt, halt“, setzt A09-Trainer Dorian Schröter der Fantasie kategorisch Grenzen. „Wir sind in dieser Saison sehr gut damit gefahren, immer nur auf das nächste Spiel zu gucken. Das war vor zwei Jahren noch anders. Da haben wir zu viel gerechnet und sind dann abgestiegen.“ Außerdem habe unser A09 ein sehr schweres Restprogramm: Die nächsten drei Gegner stehen alle vor uns. Angefangen am kommenden Samstag, 17.30 Uhr, der Vierte HSG Mülheim (27:17 Punkte, Bockmühle), dem das Lokalderby beim TV Cronenberg (13.4., 17 Uhr, Raumerhalle) und die Partie gegen den Dritten TuS Lintorf II (28.4., 17 Uhr, Bockmühle) folgen, ehe zum Abschluss der Achte GW Werden (4.5., 17 Uhr) in die Bockmühle kommt.

Drei Heimspiele also, die Voraussetzungen könnten schlechter sein. Auch wenn Auswärtssiege schön sind – die eigenen, wohlgemerkt. Sogar schö-ö-ön.
Spielfilm Haarzopf – A09: 0:3, 2:7, 5:9, 7:10, 13:14 (Halbzeit), 14:17, 20:17, 20:20, 23:23, 23:27, 25:28, 25:31.

A09: Christian Lindmüller, Pierre Dorok – Simon Godde (6), Recep Koraman, Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (3), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (2), Simon Wickhorst (6), Alexander Ressing (5), Henning Röser (5), Alexander Vogt (2), Christian Scholz (1), Malte Fischenich (1).

Vorschau 22. Spieltag:
Erste will Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen, aber Respekt vor den SOS-Funkern aus Haarzopf

Unsere Erste ist auf den Geschmack gekommen. Nach vier Siegen in Folge soll die Serie natürlich fortgeschrieben werden: am Sonntag (31.3.), 17 Uhr, beim Schlusslicht SuS Haarzopf in der Goetheschule. Für unseren Trainer Dorian Schröter ist der fünfte Erfolg allerdings keine Formsache, auch wenn unser A09 aktuell auf Platz 7 gelistet wird und SuS ganz unten im Keller S.O.S funkt. „Wir wissen, dass das sehr schwer wird, zumal unser Torwart Robin Vonnemann wohl bis zum Saisonende ausfällt. Außerdem hat Haarzopf mit Florian Liedke (173 Treffer) den torgefährlichsten Feldspieler der Liga. Auf den gilt es, besonders zu achten, und sich natürlich nicht von irgendwelchen Nickeligkeiten oder Frust von Haarzopfer Seite anstecken zu lassen“, gibt Dori die Marschroute für den Sonntag vor. SuS habe eine eingespielte, abgewichste Truppe mit mordsmäßig Erfahrung, „viel mehr als in unseren Reihen“. Da gelte es auch für unsere jungen Spieler, sich zu beweisen.

Torwart-Titan Robin fällt wohl bis zum Saisonende verletzt aus
Ein großes Manko ist natürlich der angesprochene Ausfall von Torwart-Titan Robin. „Ab sofort wird Christian Lindmüller zwischen den Pfosten stehen“, sagt unser Headcoach, „und als zweiter darf sich ein jeder, der sich Torwart nennt, beweisen. Da Marius Wittenberg die meiste Landesliga-Erfahrung hat und auch die Saison angefangen hatte, wird er wieder stärker ins Training einsteigen.“ Alternativen bestünden aber auch, so Dori, „dass wir mal einen anderen Keeper bingen, vielleicht einen A-Jugendlichen. Nicht an diesem Wochenende, aber wer weiß, wem man ein Bonbon verleihen kann, für einen Siebenmeter oder paar Minuten in der Landesliga zu spielen.“

Gerresheim als gutes Omen
In Gerresheim funktionierte das Duo Lindmüller/Wittenberg. Kein schlechtes Omen, denn die Partie ging mit 29:25 an A09. Ein solches Resultat würde vorab wohl jeder Nullneuner unterschreiben, um einem möglichen Relegationsplatz frühzeitig aus dem Wege zu gehen. Am Saisonziel Klassenerhalt habe sich nämlich trotz der vier Siege und Platz sieben nichts geändert“, betont Dori. „Wir sind in dieser Saison damit sehr gut gefahren, immer nur von Spiel zu Spiel zu gucken.“ Nach wie vor also: Konzentration auf jedes Match „und dass wir unsere Serie so lange wie möglich halten.“ Besonders gegen den alten Rivalen Haarzopf, der im Hinspiel knapp mit 25:24 bezwungen wurde. Ein Ergebnis, das A09 ebenfalls vorab unterschreiben würde.

21. Spieltag:
Klasse Leistung unserer Ersten führt zum vierten Sieg in Folge
Bitter: Torwart Robin verletzt sich

Was für ein Auftritt unserer Ersten in der Handball-Landesliga! Zwar „musste“ sie es wieder spannend machen, aber mit dem 33:32 (17:16) gegen den Kettwiger SV II gelang nicht nur die Revanche für die 17:30-Hinspielniederlage, sondern auch der vierte Sieg in Folge. Und: Die vor Saisonbeginn anvisierte Zielmarke von 20 Punkten ist nun sogar überschritten.

Mit 21:21 Zählern rangiert unsere Erste auf Platz 7. Der Erfolg gegen die Kettwiger Zweite war verdient, weil unsere Nullneuner nie zurücklagen, mehrfach mit drei Toren Unterschied führten. Und er hatte viele Väter: Tammo Mehrtens (traf aus allen Lagen), Recep Koraman (brachte Kettwig so oft in Verlegenheit, dass er in Halbzeit zwei  in Manndeckung genommen wurde), Linksaußen Kevin Hammer (traf wie zu besten Zeiten) und Robin Vonnemann (im Tor vortrefflich aufgelegt) ragten aus unserer geschlossenen A09-Mannschaft heraus.

Um so bitterer ist es, dass Robin – von seinen Kameraden gestützt – verletzt das Feld verlassen musste. „Ich kann mich gar nicht so richtig freuen“, war Trainer Dorian Schröter betroffen von der Verletzung, die Robin vermutlich lange Zeit außer Gefecht setzt. Von Herzen gute Besserung, Torwart-Titan!



Nächster Gegner:
 Schlusslicht SuS Haarzopf (31.3., 17 Uhr, Goetheschule). Hinspiel: 25:24.

A09:
 Robin Vonnemann, Christian Lindmüller – Simon Godde (4), Alexander Vogt, Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (5), Tobias Thiesmann (2), Tammo Mehrtens (9), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (2), Recep Koraman (6), Malte Fischenich (3), Christian Scholz, Lars Lippelt.

20. Spieltag:
Dritter Sieg in Folge – direkter Abstieg ist nicht mehr möglich!

Düsseldorf hat nicht nur die längste Theke der Welt, sondern auch den dritten Sieg in Serie  unserer Ersten in der Handball-Landesliga gesehen. Mit 29:25 (15:11) – Glückwunsch! Glückwunsch! – gewannen unsere Nullneuner beim Sechsten HSG Gerresheim und machten Boden in der Tabelle gut.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start (4:1), danach fand unser A09 um den treffsicheren Henning Röser (Bild) besser in die Partie, glich in der 15. Minute zum 6:6 aus und legte anschließend den Grundstein für die Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel wurde es zwischenzeitlich noch einmal eng (15:14, 17:16), fünf starke Minuten bis zur 50. ließen den Vorsprung wieder auf vier Treffer anwachsen – die Entscheidung.
So schnell wie möglich 20 Punkte gegen den Abstieg holen, diese Parole hatte unser Trainer Dorian Schröter zu Saisonbeginn ausgegeben. Jetzt sind unsere Blau-Weißen nur noch einen Zähler davon entfernt.

Unser Trainer Dorian Schröter war hernach begeistert: „Wir haben in Düsseldorf gegen die heimische Kulisse und einen guten Gegner ein richtig gutes Spiel abgeliefert. Die Jungs haben über weite Strecken taktisch diszipliniert gespielt und sich von den Emotionen auf und neben dem Platz nicht anstecken lassen.“ Christian Lindmüller habe im Tor über die gesamte Partie hinweg eine gute Figur abgegeben „und alle Feldspieler mit viel, wenig oder ohne Spielzeit haben ihren Job gemacht“. Damit falle auch dieser Sieg wieder in die Kategorie „geschlossene Mannschaftsleistung“.

Dori betont: „Mit Trainingsfleiß und dieser Teamleistung sind wir ein unangenehmer Gegner. Wir sind dem Ziel dadurch ein großes Stück näher gekommen, haben aber die Pflicht, in den nächsten beiden Begegnungen  ebenfalls zu punkten.“ Denn mit einem potentiellen Relegationsplatz wolle unser A09 nichts zu tun haben und „wir haben noch ein knackiges Restprogramm vor der Brust“. Relegation? „Je nachdem, wie viele Westvereine oben absteigen, wird jeder Drittletzte der vier Landesligen gegeneinander in der Relegation spielen müssen“, klärt Dorian Schröter auf. Also gelte es, die Spannung hochzuhalten.

Nächster Gegner ist am Samstag (23.3.), 17 Uhr, in der Bockmühle der Kettwiger SV II. Beim 17:30 im Hinspiel bekleckerte sich unser Erste wahrlich nicht mit Ruhm. „Wir freuen uns auf das Heimspiel“, verdeutlich Dorian Schröter. „Im Hinspiel hat uns die Truppe von Sebastian Kessler sehr, sehr schlecht aussehen lassen. Tammo, der im Hinspiel als einziger an seine Normalform rankam, und Robin kehren ins Training zurück, der Rest muss schnell Wunden lecken. Es geht in die entscheidene Phase…Wir brauchen nochmal echte Heimatmosphäre!“ Mitmachen! Miterleben!
A09: Marius Wittenberg, Christian Lindmüller – Simon Godde (4), Alexander Vogt, Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (2), Alexander Ressing (2), Tobias Thiesmann, Malte Fischenich, Christian Scholz, Simon Wickhorst (4), Recep Koraman (6), Henning Röser (11), Lars Lippelt.

19. Spieltag:
Zweiter Sieg in Serie
dank neun Toren in Folge!

25:20 – unserer Ersten glückt die Revanche gegen
HSG Neuss/Düsseldorf III und klettert auf Platz 9

Bastelt unsere Erste in der Handball-Landesliga an einer neuen Serie? Nach der Negativ-Folge zu Beginn des Jahres gelang nun der zweite Sieg nacheinander: 25:20 gegen die HSG Neuss/Düsseldorf III, die im Hinspiel noch mit neun Toren Differenz gewonnen hatte. Auch in dieser Partie schien es so, als hätten die Mannen von unserem Trainergespann Dorian Schröter/Ansgar Ernst/Thomas Brilon den Fahrkarten-Automaten leer gekauft. Und das schien sich zu rächen.

Nach 13:10-Führung lagen plötzlich die Gäste mit 14:13 vorn. Als der Rückstand sogar 14:17 betrug, deutete sich klar an, wohin die Reise ging. Doch mit der Einwechslung des aus der Dritten hochgezogenen Richard Röser bekamen die Jungs um Regisseur Simon Godde den nötigen Impuls um gegenzusteuern. Und wie! Neun Treffer in Serie!

Neben „Shooter“ Godde glänzte Recep Koraman mit feinen Aktionen. Und hinten hielt der bärenstarke Robin Vonnemann (Bild), was zu halten war, unterstützt von einer leidenschaftlich kämpfenden Abwehr. Fünf Treffer Unterschied bedeuteten am Ende zwar nicht, dass A09 im direkten Vergleich von Hin- und Rückspiel gewonnen hat, aber zwei wichtige Punkte, die einen Abstieg immer unwahrscheinlicher machen. Nichtsdestotrotz es gibt noch viel zu tun!

Nächster Gegner: Der Sechste HSG Gerresheim (16.3., 19 Uhr, Heinrich-Heine-Gesamtschule, Graf-Recke-Straße 162, Düsseldorf). Hinspiel: 28:23 für A09.

A09: Robin Vonnemann – Simon Godde (6), Recep Koraman (5), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer (6), Tobias Thiesmann (2), Simon Wickhorst (1), Alexander Ressing (1), Alexander Vogt, Richard Röser (2), Christian Scholz (1), Andreas Kämpchen.

18. Spieltag:
Endlich! Erste belohnt sich nach starker erster Halbzeit – 32:22

Die Negativ-Serie ist gerissen, unsere Erste kann in der Handball-Landesliga doch noch gewinnen. Das war aber auch nötig! Denn das 32:22 (22:11) im Vier-Punkte-Spiel beim Schlusslicht TV Ohligs II bedeutet zudem, dass der Abstand zum zweiten Abstiegsplatz gleich geblieben ist, da sich der gefährtete SuS Haarzopf bei der SG TuRa Altendorf 28:26 durchsetzten konnte und weiterhin um neun Zähler hinter unserem A09 steht. In Ohligs starteten unsere Nullneuner optimal mit einem 3:0-Anlauf und flogen bis zur Halbzeit auf elf Tore Differenz (!) davon. Die Entscheidung. So kann unsere Erste unbekümmert die Sportart wechseln: Beim Volleyball-Jux-Turnier am Karnevalssamstag in unserer Bockmühle.

Nächster Gegner: HSG Neuss III (9.3., 17 Uhr, Bockmühle). Hinspiel: 24:33
A09: Robin Vonnemann, Timo Reick – Simon Godde (3), Dorian Schröter (2), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (5), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (2), Simon Wickhorst (6),  Alexander Ressing (2), Henning Röser (10), Malte Fischenich (2), Christian Scholz, Lars Lippelt.

17. Spieltag:

Erste wartet nach verrücktem Spiel weiter auf ein Erfolgserlebnis

23:25 (15:13) – ein verrücktes Spiel, das sich unsere Erste in der Handball-Landesliga mit dem Tabellenzweiten Bayer Uerdingen lieferte. Im ersten Durchgang führten unsere Nullneuner nach einem 0:2-Start 14:7. Die Gäste machten aus ihrem 12:15-Rückstand nach der Pause einen 17:15-Vorsprung. Nochmals konterte unsere Erste: 19:17, 20:18, um wieder einem Rückstand nachzulaufen. Am Ende fehlte – bedingt durch die nachlassende Kondition – in den entscheidenden Situationen die Konzentration, um wie im Hinspiel für eine Überraschung sorgen zu können. Zum Glück hat dies keine Auswirkungen auf den Abstand zu den Abstiegsrängen. Der beträgt weiterhin neun Punkte. Allerdings geht es nächsten Sonntag zum Vorletzten Ohligser TV II, der im Hinspiel mit 36:18 bezwungen wurde.
Nächster Gegner: TV Ohligs II (24.2., 17 Uhr, Hubertusstraße 12, Solingen)
A09: Robin Vonnemann, Timo Reick – Simon Godde (10), Recep Koraman (5), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer (1), Tobias Thiesmann, Simon Wickhorst (1),  Alexander Ressing (2), Alexander Vogt (1), Christian Scholz (1), Lars Lippelt (1).

Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle

16. Spieltag:
Erste setzt Negativserie
beim Spitzenreiter fort

Unsere Erste befindet sich in der Handball-Landesliga weiter im Abwärtstrend: Mit 21:33 (11:14) gab es am Ende beim Tabellenführer ETB Schwarz-Weiß nichts zu holen. Doch es war mehr drin: Auf 10:11 verkürzte das Team von unserem Trainer Dorian Schröter, nachdem die Abwehr umgestellt wurde und den Gastgeber damit überraschte. Andererseits verpasste es unser Angriff, freie Schusspositionen nicht konsequent auszunutzen. Auf ein Neues!
Nächster Gegner: Bayer Uerdingen (17.2., 17 Uhr, Haedenkampstraße)
A09: Robin Vonnemann, Timo Reick – Simon Godde (2), Malte Fischenich (2), Recep Koraman (1), Patrick Peitzmeier (3), Kevin Hammer (1), Tammo Mehrtens (1), Simon Wickhorst (2),  Alexander Ressing, Henning Röser (9), Christian Scholz.

Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle

15. Spieltag:
Erste wie ein Absteiger

19:29 (11:13) – so erschreckend schwach präsentierte sich unsere Erste gegen den TV Ratingen II, dass wir hier den Mantel des Schweigens darüber decken.

Nächster Gegner: ETB II (10.2., 19.15 Uhr, Helmholtz-Gymnasium)
A09: Robin Vonnemann, Timo Reick – Malte Fischenich (2), Recep Koraman (2), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (2), Tobias Thiesmann (1), Tammo Mehrtens (1), Simon Wickhorst (4), Henning Röser (6), Alexander Vogt (1).

14. Spieltag:
Erste gibt gute Ausgangslage noch aus der Hand – 25:27 im Derby

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25:27 (15:13). Diesmal durften die anderen jubeln, die Weise „Derbysieger, Derbysieger“ lusterfüllt im Reigen singen. Und die Spieler unserer Ersten verzogen die Münder, enttäuscht, dass sie das Lokalduell mit der SG TuRa Altendorf doch noch aus der Hand gegeben hatten. Denn im zweiten Durchgang waren unsere Nullneuner drauf und dran ihren Vorsprung auf fünf Tore zu erhöhen. Doch statt des 20:15 gab es zwei Pfostenwürfe und irgendwie bekamen die TuRaner mehr und mehr Zugriff auf die Partie, verkürzten, glichen aus (19:19), gingen in Führung (21:19) und gaben diese auch nicht mehr ab, wenngleich es in der Schlussminute noch einmal eng wurde (26:25). Schade.

Nächster Gegner: TV Ratingen II (Samstag, 2.2., 17 Uhr, Bockmühle).

A09: Robin Vonnemann, Christian Lindmüller – Simon Godde, Recep Koraman (2), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (3), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (6), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (2), Henning Röser (8), Lars Lippelt (1), Malte Fischenich (1), Christian Scholz.

Pokal-Viertelfinale:

Unsere Erste startet mit Pokalkrimi ins neue Jahr – 26:25 gegen DJK Winfried

Buchstäblich erst mit dem Schlusspfiff sicherte sich unsere Erste den Einzug ins Kreispokal-Halbfinale. Tammo Mehrtens (Bild) verhinderte mit seinem Kracher zum 26:25 (14:13) ein Nachsitzen gegen den Bezirksliga-Dritten DJK Winfried Huttrop. Dabei hatten unsere Nullneuner bereits 24:19 in Führung gelegen, ehe die Huttroper mit fünf Treffern in Folge das 24:24 erzwangen, nochmals zum 25:25 ausgleichen und unterstrichen, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Letztendlich kam unser als Landesligist favorisiertes, allerdings auch ersatzgeschwächtes Team mit einem blauen Auge davon. Mit dem Erfolg haben unsere Jungs um das Trainer-Trio Schröter/Ernst/Brilon wie im Vorjahr das Final-4 erreicht.
A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg –  Andreas Kämpchen, Recep Koraman (4), Patrick Peitzmeier (4), Kevin Hammer (3), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (8), Simon Wickhorst (4), Malte Fischenich (2), Richard Röser, Christian Scholz (1), Lars Lippelt.

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13. Spieltag:
Erste meistert Herkules-Aufgabe in Werden mit Bravour – 32:27

Wow! Zum Abschluss der Hinrunde überraschte  unsere Erste den Tabellensechsten DJK Grün-Weiß Werden und setzte sich vollkommen verdient mit 32:27 (15:14) durch. Von einer Herkules-Aufgabe hatte unser Coach Dorian Schröter vor der Partie gesprochen. Und mannschaftlich geschlossen gingen unsere Nullneuner diese an. Werden reagierte mit einer doppelten Manndeckung für unsere treffsicheren Simon Godde und Henning Röser auf den 20:27-Rückstand, wovon sich unsere Blauen aber nur kurz beeindrucken ließen.
Mit 13:13 Punkten hat unsere Erste als Aufsteiger nun eine sehr gute Ausgangsposition, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern, wenn sie weiter Gas gibt.
In der Meisterschaft geht es am 27. Januar weiter – und dann gleich mit der Mutter aller Derbys gegen die SG TuRa Altendorf (18.30 Uhr, Bockmühle).
A09: Robin Vonnemann, Christian Lindmüller – Simon Godde (9), Malte Fischenich (3), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer, Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (3), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (2), Henning Röser (9/4), Alexander Vogt, Christian Scholz (2), Lars Lippelt (1).

12. Spieltag:
Krimi ohne Happyend
beim TuS Lintorf II – 21:23

Schade. Mit einer knappen 21:23-(14:16)-Niederlage kehrte unsere Erste vom Duell beim Tabellennachbarn TuS Lintorf II zurück. In der jederzeit spannenden Partie hatten unsere Nullneuner vier Minuten vor dem Ende noch mit  21:20 geführt. „Wir sind auswärts auf eine der stärksten Defensiven der Liga getroffen. Und dennoch hat sich ein munteres Scheibenschießen in der ersten Hälfte entwickelt“, berichtet unser Coach Dorian Schröter von dem ausgeglichenen Match, „in dem wir auch dann immer noch im Spiel waren, als wir kurz vor Schluss permanent in Unterzahl agieren mussten.“

Nächster Gegner : Grün-Weiß Werden (16.12., 17 Uhr, Löwental). „Das wird eine Herkules-Aufgabe für uns“, erwartet Dorian Schröter für das Duell mit dem Tabellensechsten. Die Werdener gehören für ihn zu den besten der Liga „und sind uns körperlich extrem überlegen.“ Es sei für ihn erstaunlich, dass diese Truppe dieses Jahr nicht um die Meisterschaft mitzuspielen scheint. „Ich freue mich auf alte Bekannte…“, sagt unser Coach, der zwei Jahre lang  die Farben der Grün-Weißen trug.

A09: Christian Lindmüller, Timo Reick – Simon Godde (2), Fabio Wattenberg (2), Patrick Peitzmeier (1), Recep Koraman (2), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (2), Simon Wickhorst, Alexander Ressing (1), Henning Röser (9), Alexander Vogt, Christian  Scholz (1), Lars Lippelt (1).

Unsere Landesliga-Termine 2018/19

Die Landesliga-Tabelle

11. Spieltag

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A09 gleitet im West-Derby
der Sieg noch aus den Händen

Handball-Landesliga: Unsere Erste nimmt den 27:27-Teilerfolg gegen den Vierten TV Cronenberg aber gerne mit 

Abpfiff im Westderby in der Handball-Landesliga. Soll sich unsere siebtplatzierte DJK Altendorf 09 über das 27:27 (12:14) gegen den Vierten TV Cronenberg freuen? Vor der Partie hätten wir alle sicherlich gerne und dankend eine Punkteteilung mit dem derzeit „Besten im Westen“ unterschrieben. Aber durch das dritte Siebenmetertor unseres glänzend aufgelegten Henning Röser waren wir als Außenseiter mit einer 27:25-Führung in die letzten drei Minuten gegangen. Und hatten zwei Minuten davon sogar Überzahl …

„Für die Zuschauer“, findet Dorian Schröter, „war es ein attraktives und spannendes Derby mit einem leistungsgerechten Ergebnis“. Unser A09-Trainer nimmt den Teilerfolg gerne mit – und ist dabei natürlich wie alle zwiegespalten. „Zwei Punkte wären durchaus möglich und verdient gewesen. Wir hätten den Sack früher zumachen und unsere freien Möglichkeiten in Tore ummünzen müssen.“ Unser Coach erkennt aber auch an: „Die Torhüter des Gegners haben in dieser Phase einen guten Job gemacht.“

Lösungsansatz auf einer Party
Die eigene Besetzung zwischen den Pfosten hatte Schröter lange Zeit etwas Sorgen bereitet. Der bisherige Rückhalt Robin Vonnemann stand nicht zur Verfügung und so musste sich unsere Erste etwas einfallen lassen. Und fand eine gute Lösung: Per Zufallsgespräch bei einer Party („Ich kenne da einen, der hat früher mal Landesliga gespielt“) kamen unsere Nullneuner zu Christian Lindmüller, der lange Jahre für die DJK Styrum das Trikot trug. Gleichfalls reaktivierten sie den lange verletzten Timo Reick, der in der zweiten Hälfte hielt, was sich unsere A09er von ihm versprachen.

Verheißungsvoller Start
Der Start in das Derby verlief verheißungsvoll. 6:3 führten unsere gut eingestellten Blauen von der Bockmühle, die diesmal fürs Heimspiel in die Halle an der Haedenkampstraße ausweichen mussten. Mit einer Auszeit brachte sich der TV Cronenberg wieder besser aufs Gleis und bestätigte Doris vorab geäußerte, hohe Meinung („Mannschaft der Stunde, eingespielt, landesligaerfahren, brandgefährlich aus dem Rückraum“). Der TVC erarbeitete sich bis zur Pause leichte Vorteile, die sich in seiner 14:12-Führung ausdrückten. Nach Wiederanpfiff baute er gleich eine Drei-Tore-Differenz auf. Erschüttern ließ sich die Moral der Gastgeber dadurch nicht. Bis zum 19:19 (43.) holten unsere Jungs auf, deckten Schwächen in der roten Deckung auf, gingen beim 20:19 durch Simon Godde (44.) erstmals seit der 17. Minute (7:6) wieder in die Vorlage und sahen beim 27:25 schon wie der sichere Sieger aus. Der Rest ist bekannt.

Zwei Auswärtsspiele bis zum Ende der Hinrunde
Cronenberg verteidigte mit großem kämpferischen Einsatz und dem Punktgewinn den vierten Platz (15:7), unsere Erste buchte das Remis als weiteren Bonus für das Ziel Klassenerhalt ein und liegt zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde mit ausgeglichener Bilanz (11:11) als Siebter im Soll. Im Endspurt geht es jeweils auswärts gegen zwei Tabellennachbarn: Der TV Lintorf II liegt bei 9:11 auf Rang acht. „Das wird keinesfalls leicht. Sie haben eine
starke Deckung mit gutem Torhüter dahinter“, weiß Dorian Schröter vor der Aufgabe am Samstag, 16 Uhr. Und zum Abschluss fährt unsere Erste am 16. Dezember, 17 Uhr, ins Löwental zum Sechsten Grün-Weiß Werden (13:9), jenem Verein, dessen Trikot Dori zwei Jahre lang trug, um stark verbessert zu seinem A09 zurückzukehren. „Ich habe dort sehr viel gelernt.“

A09: Christian Lindmüller, Timo Reick – Simon Godde (6), Fabio Wattenberg (3), Patrick Peitzmeier (1), Recep Koraman (3), Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (1), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing, Henning Röser (11), Alexander Vogt, Christian Scholz, Lars Lippelt.


Vorschau 11. Spieltag

Brisantes Handball-Derby
mit den „Besten im Westen“

Landesliga: Unsere Erste empfängt am Sonntag, 17 Uhr,
den TV Cronenberg in der Halle an der Haedenkampstraße

 Advent, Advent, ein Derby steht an: Unsere Landesliga-Handballer der DJK Altendorf 09 treffen auf die derzeit „Besten im Westen“ vom TV Cronenberg: am Sonntag, 17 Uhr, in der Halle an der Haedenkampstraße. Da brennt jeweils der Ehrgeiz, vor allem an diesem Tage besser zu sein als der Nachbar.

Eine hohe Meinung hat unser Trainer Dorian Schröter von dem Tabellenvierten aus Frohnhausen (14:6). „Die Cronenberger sind die Mannschaft der Stunde, eingespielt, landesliga-erfahren, brandgefährlich aus dem Rückraum.“ Außerdem habe das Team genügend Alternativen auf der Bank, um situativ wechseln zu können. „Das macht sie relativ unberechenbar“, glaubt Dori. „Sie werden nicht mehr viele Plätze abgeben.“

Mit der bisherigen Ausbeute seiner Jungs ist unser Headcoach zufrieden. „Mit 10:10 Punkten sind wir als Aufsteiger absolut im Soll. Das soll aber nicht heißen, dass wir in den drei Spielen bis zur Winterpause keine Punkte mehr zu holen brauchen.“ Zum Fest hätte er gerne insgesamt zwölf Zähler unterm Tannenbaum liegen, wünscht sich Dori. „Unser Ziel ist ja bekannt. 20 am Saisonende. Wir wissen genau, dass wir bis zum Ende kämpfen müssen für den Klassenerhalt. Da wäre es schön, mit einem Vorsprung in die Rückrunde gehen.“ Falls irgendwas passiere, was nicht vorgesehen sei, „ist es immer gut so einen Bonus zu haben, um nicht unter Druck zu kommen. „Was einige meiner Jungs ja auch noch nicht so kennen.“

Für das Derby hätten sich unsere Nullneuner gewünscht, dass sie in „unserer“ Sporthalle Bockmühle antreten. Die Ausweich-Heimhalle Haedenkampstraße, „ist sicherlich kein Vorteil für uns“, so Dorian Schröter, „auch deshalb hoffen wir, dass viele Leute dort auftauchen werden, um uns mit einer tollen Atmosphäre zu unterstützen.“

 

 

10. Spieltag

Unser Erste belohnt sich
beim Titelanwärter
HSG Mülheim – 31:31
West-Derby mit TV Cronenberg
steigt am 2. Dezember, 17 Uhr
 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren: Unsere Erste ist in dieser Landesliga-Saison wirklich eine Art Wundertüte: Am Samstag steckte ein Überraschungspunkt darin, produziert beim Aufstiegsaspiranten HSG Mülheim: ein fast sensationelles 31:31 (15:16). „Ein Bonuspunkt“, freute sich unser Trainer Dorian Schröter. „Einer, der am Ende vielleicht ganz wichtig sein kann.“ Derzeit bedeutet er für unsere Aufsteiger den 7. Platz (10:10).

Handballerisch starke 60 Minuten
Im Vorfeld mutmaßte die HSG Mülheim auf ihrer Facebook-Seite, dass ihr vielleicht das schwerste Spiel der Saison bevorstehen würde. Is klar, dachte da so mancher. Nun, ja, es sollte aber in der Tat sich so ergeben, dass unser A09 den Gastgebern das Leben sehr, sehr schwer machte. „
Nach handballerisch starken 60 Minuten konnten wir gegen einen der Aufstiegsfavoriten nicht nur mithalten, sondern uns sogar noch belohnen“, lobte Dori. „Wir wussten, dass wir eine kleine Außenseiter-Chance bekommen werden, wenn bei uns an diesem Tag alles passt, und Mülheim durch den ein oder anderen Ausfall nicht zur gewohnten Form findet.“ Letztendlich habe der Gegner trotzdem immer noch sieben Leute mit hoher Landesliga-Qualität auf der Platte gehabt. „Das Tempo-Spiel über die Außen, wurfgewaltige Rückraum-Spieler und ein Torwart, der nicht unter die Latte passt, das sind nur drei Gründe, warum die Mülheimer am Ende weit oben stehen werden“, tippt Dori. Nach diesem 10. Spieltag steht der Verbandsliga-Absteiger mit 15:5 Zählern auf Platz 3, nur einen Pünktchen hinter dem Führungsduo ETB und Bayer Uerdingen.

Wir merkten also: hier geht was!

Unsere Nullneuner wussten, dass sie an der Dümptener Boverstraße mutig gegen den Rückraum agieren mussten, „damit wir den Spielfluss etwas stören können“, verriet Dorian Schröter. „Unser Angriff hatte die Aufgabe, Lücken und Wege gegen die 6:0-Deckung zu finden. Tatsächlich konnten wir uns da spielerisch behaupten – wir merkten also: hier geht was!“ Sein Gegenüber Stephan Nocke wirkte von Minute zu Minute angefressener. „Wir haben heute 60 Minuten in der Deckung ohne Kampf, Leidenschaft und Aggressivität gespielt“, wird der Coach auf der HSG-Facebookseite zitiert. „Der Gast hat uns im Grunde mit drei Mann schwindelig gespielt“, lobte Nocke besonders unsere Simon Godde, Recep Koraman und Alexander Ressing. Auf ihr Konto ging gut die Häfte aller Altendorfer Einschläge.

Erfolgreicher taktischer Konter
Zur Pause lagen unsere Blauen 15:16 zurück. Trotzdem konnte Dori seinen Jungs in der Pause nur wenig vorwerfen. Und die zweite Hälfte verlief ähnlich. „Mülheim konnte uns nicht abschütteln und probierte es als letzte Option nun mit einer Manndeckung“, berichtet unser Trainer, der taktisch erfolgreich konterte. „Wir hielten mit einem zusätzlichen Rückraum-Spieler dagegen und konnten einen Zwei-Tore-Rückstand kurz vor Schluss noch egalisieren.“ Bis zum 27:26 hatte unsere Erste immer ein Tor vorlegen können, ehe es den Mülheimern gelang, ihrerseits in Führung zu gehen: 29:27. Binnen 23 Sekunden schafften Henning Röser und Fabio Wattenberg es, mit dem 29:29 die Spannung zu befeuern. Es blieb ein Tanz auf des Messers scharfer Schneide: Zweimal lag die HSG mit einem Tor vorn, Tammo Mehrtens hielt jeweils treffsicher unsere Farben im Rennen. Abpfiff, Jubel – zumindest auf unserer Seite.

„Vom Spielverlauf ist das 31:31 das richtige Ergebnis“, freute sich Dorian Schröter. „Wir nehmen den Punkt gerne mit und müssen trotzdem zusehen, dass wir dieses Jahr noch einen Sieg einfahren.“ Schließlich gelte immer noch das Ziel, die magische 20-Punkte-Marke für den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu erreichen.

Noch drei Spiele bis zur Saisonhalbzeit
Als nächstes steht das West-Derby mit dem TV Cronenberg (14:6) an, der sich am 2. Dezember als Tabellenvierter in der Haedenkamp-Halle vorstellt (17 Uhr). Anschließend geht es am 8. Dezember zum TV Lintorf II (9:11), ehe das Duell mit Grün-Weiß Werden (11:9) am 16. Dezember im Löwental die erste Serie beschließt. Mal sehen, was die Griffe in die Wundertüte zum Vorschein bringen.

A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (5), Recep Koraman (5), Kevin Hammer, Tobias Thiesmann (1), Tammo Mehrtens (3), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (6), Henning Röser (4), Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Fabio Wattenberg (4).

9. Spieltag

A09-„Kinderriegel“
macht’s im 
Derby
noch einmal spannend

Unsere Erste rehabilitiert sich beim 25:24 gegen SuS Haarzopf. Mit 9:9 Punkten nun Sechster der Landesliga

Rechtzeitig zurück in die Spur gekommen ist unser Erste in der Handball-Landesliga. In einem der wichtigsten Spiele der Saison besiegte sie als Aufsteiger den Tabellenletzten und alten Rivalen SuS Haarzopf mit 25:24 (14:10). Unsere Nullneuner glichen nach diesem am Ende hochspannenden Derby ihr Konto auf 9:9 Punkte aus – Platz 6.

Das einzige, was A09er in der Vorwoche aus Kettwig mitnehmen konnten, war auf der Rückfahrt ein herrlicher Sonnenuntergang, der im krassen Gegensatz stand zu der desaströsen Leistung beim Tabellennachbarn Kettwiger SV II. Keinen einzigen Lichtblick hatte es da gegeben, unsere Mannschaft versank mit 17:30 in völliger Dunkelheit. Ganz anders nun die Strahlkraft gegen SuS Haarzopf, obwohl unsere Altendorfer am Ende unnötig mit mehr Schatten als Licht spielten. Denn kurz nach der Pause waren sie in der Halle Bockmühle ja noch auf sieben Tore davongeeilt (17:10)…

Natürlich freuen wir uns über die zwei Punkte“, sagt unser Headcoach Dorian Schröter, der allerdings gerne ein größeres Polster gehabt hätte als dieses enge 25:24, „falls das im Rückspiel wichtig werden sollte.“ Bei möglicher Punktgleichheit zählt in der Endabrechnung der direkte Vergleich. Das jedoch liegt, wenn überhaupt, noch in fernster Zukunft und Haarzopf derzeit mit 2:16 am Ende der 14-zeiligen Landesliga-Rangliste. Bitter für SuS: Die drei letzten Niederlagen kassierte er jeweils mit einem Tor Differenz. Ob deshalb direkt nach dem Abpfiff ein SuS-Torwart das enttäuschende Ergebnis nicht wahrhaben wollte, und der Puls allgemein noch einmal höher schlug? „Dass die Emotionen am Ende hochkochen – ok, so ist das nun mal meist in einem Derby“, hakt Schröter die Situation gleich ab.

Zehn Gegentore sind ok
Aktuell war es der 9. von 26. Spieltagen, auf den sich unsere Blauen gewissenhaft vorbereitet hatten. „Wir wussten, dass wir eine starke Deckung stellen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen. Zumal wir vorne durch den kurzfristigen Ausfall von Simon Godde eine spielstarke Alternative weniger hatten“, erklärt Dori. Hauptaugenmerk im Training sei gewesen, die halblinke Seite offensiv zu verteidigen. „Was uns ganz gut gelungen ist. Zehn Gegentoren in der ersten Halbzeit – damit waren wir zufrieden.“

Viel jünger als Haarzopf
Auch der Start in die zweiten Halbzeit war sehr erhellend. Torwart Robin Vonnemann hielt glänzend und vorne knipsten seine Kameraden sicher. Doch die 17:10-Führung verleitete scheinbar zu etwas Nachlässigkeit. „Dann kamen einige Situationen, in denen man merkte, dass wir manchmal einfach noch zu grün sind“, schiebt Dorian Schröter die Augenbrauen hoch. Seine Erklärung dafür: „Wenn man sich den Kader angeguckt und auf die Geburtsdaten geschaut hat, dann ist das schon ein krasses Gegenteil zu Haarzopf.“ Der mit Abstand älteste Altendorfer Akteur auf dem Feld sei er selbst gewesen, sagt der 31-jährige, der die Deckungsmitte diesmal aktiv stabilisierte. „Wir haben da wirklich einen Kinderriegel gehabt, einen Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren. In gewissen Situationen waren die erfahrenen Haarzopfer vom Kopf her weiter.“ Dennoch habe es gereicht. „Dank unseres Vorsprungs kann keiner behaupten, dass die Punkte zu unrecht an uns gegangen sind.“

Noch ein Sieg bis zur Winterpause
Mit 9:9 Zählern steht unsere Erste für einen Neuling sehr passabel da. Auf dem Weg zum Klassenerhalt sieht der Plan vor, bis zur Winterpause noch zumindest eine Partie zu gewinnen. „Das wird noch schwer genug. Wir müssen alles daransetzen“, sagt unser Trainer. Von den verbleibenden vier Vergleichen sind drei gegen Vereine, die in der Tabelle vor unseren Altendorfer Aufsteigern stehen. Allen voran der drittplatzierte Meisterschaftsanwärter HSG Mülheim (14:4), der uns Nullneuner am Samstag, 19 Uhr, kurz hinter der Stadtgrenze in die Halle Boverstraße bittet.

Spielfilm: 0:2, 2:2, 3:5, 7:5, 8:8, 10:10, 14:10 (Pause), 17:10, 18:11, 18:14, 20:15, 24:19, 24:23, 25:23, 25:24.

A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Alexander Vogt, Recep Koraman (1), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer, Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (8), Simon Wickhorst (1), Alexander Ressing (2), Henning Röser (5), Fabio Wattenberg (3), Dorian Schröter, Lars Lippelt (5).

Vorschau 9. Spieltag

 

Stinksauer war unser Trainer Doran Schröter nach dem 17:30 unserer Ersten  beim Kettwiger SV II. „Nach der desaströsen Leistung erwarte ich ein anderes Gesicht der Mannschaft“, fordert der Coach für die Heimaufgabe gegen SuS Haarzopf am Samstag, 17 Uhr, in unserer Bockmühle. „Insbesondere für die zweite Hälfte in Kettwig muss man sich bei allen mitgereisten Anhängern entschuldigen. Da fehlte es an allem. Wir werden uns damit auseinandersetzen und uns für das wichtige Spiel gegen Haarzopf vorbereiten müssen, um weitere Zähler gegen den Abstieg einfahren zu können“, hatte er die Parole für die abgelaufene Woche ausgegeben.

Ohne Frage, die Partie gegen Tabellenschlusslicht SuS Haarzopf, dessen letzte beiden Niederlagen nur durch mit ein einziges Tor besiegelt wurden (bei Spitzenreiter ETB und in Gerresheim) gehört zu den wichtigsten in dieser Saison. „Beide Mannschaften kennen sich ganz gut, das ist immer was anderes, als wenn man das erste Mal gegen Ohligs oder Lintorf spielt“, weiß Dori und erwartet ein heiß umkämpftes Match. „Zudem erhoffen wir uns den Rückenwind der Tribüne. Schließlich mussten die Nullneuner zwei Jahre auf dieses Duell verzichten…“ Im Jahr unseres Abstiegs 16/17 war SuS in die Landesliga aufgestiegen.


8. Spieltag

Lange Gesichter bei unserer Ersten – 17:30 beim Kettwiger SV II

Warum unsere Erste in der Landesliga das Ziel Klassenerhalt hat, zeigte sich beim Kettwiger SV II. Mit 17:30 (10:13) unterlagen unsere Jungs nach einer extrem schwachen Angriffsleistung gegen eine gute Kettwiger 6:0-Defensive. Bis zum 9:9 war die Partie dennoch ausgeglichen. Eine Steigerung ist für die nächste Woche dringend erforderlich. Denn am 10. November, 17 Uhr, kommt der alten Rivale aus Bezirksligazeiten, SuS Haarzopf, zu uns. Die Tabellensituation ist für SuS prekär: Mit nur einem Sieg sind die Haarzopfer am Ende der Rangliste zu finden. Damit das so bleibt, hofft unsere Erste wieder auf die lautstarke Unterstützung unserer treuen Fans, die unsere Halle schon so oft in eine Bockmühlenhölle verwandeln konnten. Mitmachen! Miterleben!
A09: Robin Vonnemann, Dennis Brinkmann – Simon Godde (1), Recep Koraman (5), Patrick Peitzmeier, Tobias Thiesmann, Kevin Hammer, Tammo Mehrtens (5), Simon Wickhorst (1), Alexander Ressing (1), Henning Röser (2), Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Fabio Wattenberg (1).

7. Spieltag
Erste schreibt TEAMGEIST groß und gewinnt gegen Gerresheim 28:23 (12:12)

Was es ausmacht, wenn man eine richtige Mannschaft ist, das zeigte sich beim Landesliga-Duell unserer Ersten mit Tabellennachbar HSG Gerresheim. Nach schwachem Start und 1:5-Rückstand erkämpften sich unsere Nullneuner mehr und mehr Anteile. Ein starker Vollstrecker  war dabei Fabio Wattenberg (Foto oben). Die ersten fünf Treffer gingen allein auf sein Konto.

Bei seinem Comeback erzielte der lange verletzte Tammo Mehrtens (Foto unten) mit etwas Glück kurz vor dem Seitenwechsel den ersehnten 12:12-Gleichstand. Die Pausenpredigt von unserem Trainer Dorian Schröter, im Angriff nicht so leichtfertig die Bälle herzugeben, fiel auf fruchtbaren Boden. Denn nun gab unsere erste Mannschaft den Ton an und kam durch ihre Geschlossenheit, in der einer für den anderen bedingungslos einsteht, zum verdienten Erfolg gegen den Tabellennachbarn, der diese Tugenden vermissen ließ.

Mit dem ausgeglichenen Konto von 7:7 Punkten rangiert unser A09 nun für einen Aufsteiger auf einem sensationellen 6. Platz. Doch gewonnen ist dadurch ja noch nichts. Im nächsten Spiel gilt es nachzulegen: am Samstag, 3.11., beim Kettwiger TV II (15.30 Uhr, Theodor-Heuss-Gymnasium, Hauptstraße 148). 6:8 Zähler haben die Handballer aus dem Essener Süden, die quasi zum Inventar der Landesliga gehören, und zählen damit zu den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

„Auch in dieser Partie freuen wir uns auf die tolle Unterstützung unserer Fans, die wir gegen Gerresheim einmal mehr erfahren durften“, sagt Dorian Schröter. „Das pusht unser Team.“
Mitmachen! Miterleben!

A09: Robin Vonnemann – Simon Godde (6), Recep Koraman (3), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (1), Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (5), Simon Wickhorst, Alexander Ressing (5), Henning Röser (2), Alexander Vogt (1), Christian Scholz (1), Lars Lippelt (2), Tammo Mehrtens (2).

 

6. Spieltag
In Neuss auf verlorenem Posten

Nichts zu holen gab es für unsere erste Mannschaft in der Handball-Landesliga beim Tabellennachbarn HSG Neuss/Düsseldorf III. Schon zur Pause lagen unsere Nullneuner mit 8:16 klar hinten. Am Ende verließ sie mit einer 24:33-Niederlage das Feld. Nächster Gegner ist am Sonntag, 28. Oktober, die HSG Gerresheim (17 Uhr, Bockmühle).
A09: Dennis Brinkmann, Robin Vonnemann – Simon Godde (9), Recep Koraman (4), Patrick Peitzmeier, Kevin Hammer (3), Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (1), Simon Wickhorst (2), Alexander Ressing (2), Henning Röser (2), Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Lars Lippelt.

5. Spieltag
Zweiter Sieg in Folge
bringt unserer Ersten
ausgeglichenes Konto

36:18 gegen Ohligser TV II. Am Sonntag gilt es,
bei der HSG Neuss/Düsseldorf III nachzulegen

Es gibt Dinge, die sind unbekannt, und es gibt Dinge, die sind bekannt, dazwischen gibt es Türen“, formulierte dereinst klug der englische Dichter und Maler William Blake (1757 – 1827).

Eine dieser Türen stieß unsere erste Mannschaft beim ersten Heimspiel-Sieg der Landesliga-Saison mit Macht weit auf: 36:18 (18:19) gegen das routinierte Team des Ohligser TV II. Mit diesem zweiten Sieg in Folge glich unser A09 das Punktekonto (5:5) aus – und geht am Sonntag als Achter in die Partie beim Zwölften HSG Neuss/Düsseldorf III.

Das macht die Liga so interessant“, freute sich unser Coach Dorian Schröter auf das Match mit dem großen Unbekannten Ohligser TV II. „Mir ist nicht bekannt, dass wir gegen die Solinger schon einmal gespielt hätten.“ Was er und seine Mannen lediglich wussten: Dass die Gäste geschwächt in der Bockmühle antreten werden und dass die selbst ernannten Einhorn-Handballer erst einen Sieg auf dem Konto haben – 24:23 gegen die SG TuRa Altendorf.

In die Karten gespielt
Nach den Bonuspunkten aus Uerdingen wollten wir die Chance nutzen, nachzulegen“, sagt Dorian Schröter. „Dass Ohligs ersatzgeschwächt antrat, hat uns natürlich in die Karten gespielt.“ Seine Mannschaft sollte von Anfang an ihren Stiefel durchziehen. „Das ist uns auch gelungen. Es kam nach der klaren Führung darauf, die Spannung hochzuhalten.“ Größtenteils hätten das seine Jungs geschafft, bis auf zwei, drei Ausreißer. „Diese Schlampigkeiten haben wir in der Pause angesprochen“, so Dori, „In der zweiten Halbzeit lief es dann besser“. Die Trainerbank konnte etwas taktieren und auch Aktiven Praxis geben, die bislang nicht so lange auf dem Feld standen. „Trotzdem hatten wir wenig Qualitätsverlust. Das hat die Jungs sicherlich nach vorne gebracht“, bilanziert der Kopf unseres Trainertrios.

Manndeckung nutzte nichts
Die Gäste versuchten zwischenzeitlich, uns
Nullneunern mit einer Manndeckung für unseren neunfachen Torschützen Simon Godde in die Parade zu fahren. Daraus wurde nichts, denn nun führte Recep Koraman glänzend Regie und steuerte sieben Tore zum Kantersieg bei. Mit 5:5 Punkten ist das Konto unserer Ersten nun ausgeglichen. „Ein rundum gelungener Saisonstart. Es ist nicht selbstverständlich als Aufsteiger mit 5:5 Punkten auf Platz acht zu stehen.“ Dennoch mahnt Dorian Schröter: „Vor zwei Jahren sind wir ähnlich gut gestartet. Und es hat dann letzendlich doch nicht gereicht. Wir müssen so schnell wie möglich an die 20 Punkte kommen, um den Klassenerhalt zu sichern.“ Schon in der nächsten Partie bei der HSG Neuss/Düsseldorf III (2:8) gehe es um zwei weitere ganz wichtige Zähler (14. Oktober, 18.15 Uhr, Hammfeld). Mit hoch-konzentriertem, energiegeladenem Powerhandball soll an das Ohligs-Match angeknüpft werden. Wie sagte noch William Blake, der malende Dichter:

„Energie ist ewige Freude“.

Mitmachen! Miterleben!

Spielfilm: 0:1, 2:1, 3:2, 6:2, 10:6, 13:6, 14:8, 17:8, 18:10 (Pause), 25:10, 26:11, 29:11, 33:16, 34:18, 36:18.
A09: Robin Vonnemann – Simon Godde (9), Recep Koraman (7), Patrick Peitzmeier (3), Kevin Hammer (7), Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (2), Simon Wickhorst (2), Christian Scholz (1), Alexander Vogt (1), Henning Röser (3), Patrick Färber (1).

 4. Spieltag

Erster Sieg – überragende Mannschaftsleistung
sichert zwei Auswärtspunkte!
29:28-Erfolg beim Spitzenreiter Bayer Uerdingen – Samstag wichtiges Heimspiel gegen den Vorletzten TV Ohligs II

Drei Spiele, nur ein Punkt. Und dann noch die Auswärtsaufgabe beim zwischenzeitlichen Spitzenreiter SC Bayer Uerdingen. „Ich habe eine Reaktion auf das ETB-Spiel gefordert“, sagt unser Trainer Dorian Schröter, angesichts der enttäuschenden Leistung aus der Vorwoche. Eine Reaktion bekam er. Und was für eine: Mit 29:28 (12:10) brachten unsere Nullneuner den Krefelder Vorstädtern die erste Niederlage bei. Ein Paukenschlag.

Der Blick auf die Tabelle ließ nur an eine Minimalchance denken. Doch gerade die wollte unser A09 nutzen, indem er mit ein, zwei Umstellungen und einer Spezial-Deckung gegen den uns bereits bekannten und starken Axel Timmermann die Partie anging. „Wir kamen gut rein und konnten das hohe Tempo der jungen Uerdinger mitgehen“, freute sich Dorian Schröter. Die Deckung verstand es, sich im Verbund zu helfen und erzwang den einen oder anderen technischen Fehler der Gastgeber, die daraufhin mit einer ersten Auszeit reagierten. „Da waren wir uns alle einig, dass heute hier was geht.“
Bis zur Pause (12:10) gab unsere Erste den knappen Vorsprung trotz kurioser Zeitstrafen nicht mehr ab und nahm die Mahnung zum Seitenwechsel, nicht auch nur einen Hauch nachlässig zu werden, sehr ernst. Wie erwartet kamen die Uerdinger mit viel Wut und Dampf aus der Pause. Auch wenn sie das Tempo hoch hielten, unsere Blauen hatten immer die richtige Antwort parat. „Weh taten uns in dieser Phase nur die Unterzahl-Situationen, in der Bayer unseren kleinen Vorsprung von drei, vier Toren egalisieren konnte“, blickt Dorian Schröter zurück. Sieben Minuten vor Schluss schworen sich seine Jungs beim Stand von 24:23 in einer Auszeit auf die Endphase ein. „Wir wollten hier unbedingt was mitnehmen. Mit diesem Willen und einem starken Torwart bekamen wir den knappen Vorsprung über die Zeit“, holt unser Coach tief Luft. Den Sieg stuft er als absolut verdient ein. „Wir sind nie in Rückstand geraten, trotz eines unverhältnismäßigen Zeitstrafen-Verhältnis von 6:0“, verteilt Dori einen leichten Seitenhieb auf die ansonsten ordentlich pfeifenden Schiedsrichter.
Hervorheben wollte unser Trainer am Ende niemanden. „Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Punkte mit nach Altendorf gekommen sind.“ Und augenzwinkernd (die Landesliga-Saison 2016/17 mit im Blick habend): „Wir scheinen uns zu einer Art Angstgegner für die Uerdinger zu entwickeln: drei Spiele, drei Siege.

Unser nächster Gegner hat mit 2:6 Punkten einen Zähler weniger als wir (3:5): der Vorletzte Ohligser TV II kommt am Samstag, 17 Uhr, in die Sporthalle Bockmühle.

Spielfilm: 0:2, 3:5, 7:9, 8:12, 10:12 (Pause), 14:16, 16:16, 16:19, 19:20, 22:23, 23:24, 23:26, 25:26, 26:28, 27:28, 27:29, 28:29.

A09: Robin Vonnemann – Simon Godde (9), Recep Koraman (4), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer (2), Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (1), Simon Wickhorst (2), Christian Scholz (1), Alexander Vogt, Henning Röser (6), Patrick Färber, Lars Lippelt (3).

 

 

3. Spieltag

 Erste schwächt sich früh durch rote Karte und unterliegt ETB klar

Eine deftige 18:27 (9:12)-Niederlage setzte es für unsere erste Mannschaft im Essener Lokalduell in der Landesliga gegen den ETB Schwarz-Weiß. Schon nach 48 Sekunden wurde der Matchplan von Trainer Dorian Schröter durchkreuzt: Rote Karte für Simon Godde wegen groben Foulspiels. „Dadurch haben wir uns natürlich früh selbst geschwächt“, haderte Dori. Doch auch ohne unseren torgefährlichen Regisseur wäre mehr möglich gewesen. Leider wurden unzählige gute Abschlussmöglichkeiten nicht genutzt. „Spielerisch machten wir insbesondere auf den Außenpositionen keine gute Figur“, so der Coach. Äußerst positiv hingegen ist die Entwicklung von Henning Röser, der nach seinem Kreuzbandriss auf dem besten Weg ist, zu alter Leistungsstärke zurückzufinden. Weiter geht es am kommenden Samstag beim Spitzenreiter Bayer 05 Uerdingen (17 Uhr).
A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde, Recep Koraman (4), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer, Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg (3), Simon Wickhorst, Alexander Vogt, Henning Röser (9), Patrick Färber, Lars Lippelt.

2. Spieltag

Erste trifft auf
die perfekten Starter
des ETB

Viele Ausfälle bei der 20:26-Niederlage in Ratingen Einzig Simon Godde ragt mit zehn Treffern heraus

Heimspiel-Samstag in der Bockmühle. Als Landesliga-Aufsteiger hat es unsere DJK Altendorf 09 wieder mit einem dicken Brocken zu tun. Um 17 Uhr wird das Essener Duell mit dem ETB Schwarz-Weiß angepfiffen, der mit zwei Siegen perfekt in die Saison gestartet ist. Das Vorspiel bestreitet die weibliche C-Jugend unserer Jugendspielgemeinschaft A09/Phönix (15 Uhr gegen Adler Bottrop), den Nachgang unsere dritte Mannschaft in der Kreisliga (18.30 Uhr, HSG am Hallo III).

Mit leeren Händen kehrten unsere Landesliga-Handballer in der Vorwoche aus Ratingen zurück: 20:26 (10:17). Die dortige TV-Reserve – gegenüber der Auftaktniederlage in Werden mit sechs neuen Akteuren aufgelaufen – erwies sich als zu stark, einzig der zehnfache Torschütze Simon Godde ragte bei unseren Blauen heraus. „Ratingen II hat eine hohe Qualität im Kader. Das konnten wir mit unseren vielen Ausfällen – durch Krankheit, Arbeit und Hochzeit – nicht kompensieren“, bilanziert unser Trainer Dorian Schröter, der sich selbst das Trikot überstreifte, um phasenweise einzugreifen. „Mit den vier, fünf fehlenden Jungs hätten wir es einfacher gehabt. So aber war Ratingen in allen Belangen überlegen.“ Nach ausgeglichenem Beginn (5:5/12. Minute) setzte sich der TV Ratingen II auf 10:5 (18.) ab und legte bis zur Pause sieben „Hütten“ vor. „Immerhin, als die Gastgeber die Zügel schleifen ließen, haben wir die zweite Halbzeit mit einem Tor gewonnen“, sagt unser Coach. „Das war ein wenig versöhnlich.“

Im Heimduell gegen den ETB rechnet Dori mit einer erneut schwierigen Aufgabe, zumal die Schwarz-Weißen eine gestandene Landesliga-Mannschaft stellen würden. „Wir wollen versuchen, über weite Strecken mitzuhalten und den Zuschauern ein bisschen Spannung zu bieten.“ Unser Trainer kann mutmaßlich wieder aus dem Vollen schöpfen, so dass einige Schützlinge des breiten Kaders nicht auf dem Spielberichtsbogen berücksichtigt werden können. „Jeder hat die Chance, sich anzubieten. Ich bin gespannt auf die Trainingswoche“, sendete unser Coach Motivations-Signale für das zweite Heimspiel. Im ersten hatte sich unser A09 beim Lokalderbydrama 16:16 von der SG TuRa Altendorf getrennt und Lust auf mehr geweckt. Mitmachen! Miterleben!
A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (10), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer (2), Fabio Wattenberg, Simon Wickhorst, Alexander Ressing (3), Henning Röser (2), Alexander Vogt, Christian Scholz, Dorian Schröter, Patrick Färber (2).

1. Spieltag

Hochspannendes Lokalderby
in der „Bockmühlenhölle“
endet Remis

Unsere Erste und die SG TuRa steigen mit 16:16 in 
die Landesliga-Saison ein – Starke Torhüter-Leistung


Der Blick, er geht immer wieder zur Uhr. Hüben wie drüben. Die Sekunden in der aufgeheizten Luft der Sporthalle Bockmühle verrinnen. Für die SG TuRa zu langsam, für unseren A09 zu schnell. Unsere Fans, aufgestanden, begleiten unsere Nullneuner im Klatschmarsch durch die Schlusssequenz dieses hochspannenden Landesliga-Lokalduells vor gut 250 Zuschauern. 16:16. A09 im Angriff. Pfiff. Auszeit. Unser Trainer Dorian Schröter stimmt unsere Blauen auf den allerletzten Spielzug ein, der dem Aufsteiger den ersten Sieg im Auftaktmatch bringen soll. Ein entschlossener, gemeinschaftlicher Ruf schallt aus der Runde vor der Auswechselbank: „Altendorf – Nullneun“. Doch die Gäste stemmen sich nochmal mit allem, was sie haben entgegen, erhalten Ballbesitz. Blicke zur Uhr. Hüben wie drüben. Die Sekunden verrinnen, für die SG Tura zu schnell, für A09 zu langsam. Schlussendlich bleibt zu wenig Zeit, um der Partie die Wende zu geben: Die Punkte werden geteilt – 16:16 (10:9).

Schwierige Entscheidung vor dem Spiel

Leben können beide Vereine wohl ganz gut mit dem einen Zähler. Ein Sieg wäre möglich gewesen, sicherlich, „aber auch eine Niederlage“, sagt Dorian Schröter, der neue Kopf im A09-Trainertrio mit Ansgar Ernst und Thomas Brilon. Eine schwierige Entscheidung hatte der Headcoach-Novize bereits vor dem Umziehen zu fällen: Alle Schützlinge des Kaders an Bord, 19 an der Zahl. Doch nur 14 dürfen auf dem Spielberichtsbogen notiert werden. Die anderen reihen sich hinter der Bank in den Rückhalt von den Rängen ein, unterstützten ihre Kameraden mit Worten, mit Gesten. „Sicherlich war der eine oder andere sehr enttäuscht. Unsere Mannschaft braucht aber jeden einzelnen“, so Schröter, „Jeder kann sich jede Woche neu anbieten. Die Saison ist noch so lang. Es kann viel passieren.“ Oder dazwischenkommen: Wie am Samstag beim TV Ratingen II (20 Uhr, Europaring). Da muss zum Beispiel unser Neuzugang Recep Koraman passen. Aus gutem Grund: Der raketenschnelle Allrounder heiratet.

Prädikat sehr gelungen

Koramans Debüt in der „Bockmühlenhölle“ erhält das Prädikat: sehr gelungen. Drei Treffer steuert der von der SG Altendorf/Ruhr kommende 26-Jährige bei und verdient sich bereits in den ersten Aktionen höchste Anerkennung beim Publikum. Einen ähnlichen Lorbeerkranz flicht sich Robin Vonnemann. Mit bärenstarken Paraden beeindruckt unser Torwart die TuRaner. „Wenn wir in jedem Spiel nur 16 Tore kassieren, dann ist mir um die Saison nicht bange“, sieht Dorian Schröter zudem die Abwehr auf lobenswerter Linie. 16 Treffer zu werfen, wird aber auf die Dauer nicht zu (Teil-)Erfolgen reichen. Schon in der Anfangsphase vergeben unsere Nullneuner klarste Gelegenheiten. Das erste Tor überhaupt fällt erst bei Minute 6:07 – für den Lokalrivalen, ehe Simon Wickhorst postwendend egalisiert.

Verpasst, weiter wegzuziehen

Der zweikampfstarke Wickhorst ist – bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden – ein Aktivposten im A09-Dress, der mit drei Toren großen Anteil an der 8:4-Führung hat. „Wir haben es verpasst, weiter wegzuziehen“, ärgert sich hernach Dorian Schröter ein wenig. „Wenn Du mit fünf, sechs Toren vorne liegst, sieht die Sache schon anders aus.“ Bis zur Pause kämpft sich TuRa auf 10:9 heran, gleicht beim 12:12 erstmals wieder aus, kann aber nicht mehr in Führung gehen. „Ab dem neuerlichen Ausgleich zum 15:15 in der 51. Minute war alles möglich“, bilanziert unser A09-Trainer: „Aber den Punkt haben wir uns gegen den Favoriten mehr als verdient“. Für den Einstand sei das ganz okay, „aber den anderen Punkt müssen wir uns irgendwo wiederholen. Am besten schon nächsten Samstag in Ratingen.“

A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (5), Recep Koraman (3), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer, Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg, Simon Wickhorst (3), Alexander Ressing (3), Henning Röser, Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Lars Lippelt.

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Die „Mutter aller Derbys“
zum Landesliga-Comeback

Handball: Unsere Erste empfängt am Samstag als Aufsteiger die SG TuRa Altendorf in der Bockmühlenhölle

„Der A09, der A09, der A09 ist wieder da!“ Singend verabschiedeten sich unsere Handballer als Bezirksligameister DJK Altendorf 09 in die Sommerpause. Jetzt Samstag, 8. September, betritt der Aufsteiger nach einem Jahr wieder die Landesliga-Bühne. Und das gleich mit einem wahren Hit. Davon kündet das Altendorfer Lokalduell mit der SG TuRa, quasi die „Mutter aller Derbys“. Anpfiff: 17 Uhr, Sporthalle Bockmühle.

„Wir freuen uns, dass es jetzt los geht“, beschreibt unser neuer Headcoach Dorian Schröter die Stimmungslage bei unserem Traditionsverein von der Bockmühle, wenngleich er seine Mannen klar in der Außenseiterrolle sieht. „TuRa hat eine gestandene Landesliga-Mannschaft, die sich gut verstärkt hat. Das wird wahrlich nicht einfach für uns.“ Mit zwei Neuzugängen peppte Schröter den Nullneun-Kader auf: Eigengewächs Fabio Wattenberg ist nach Ende seines auswärtigen Studiums wieder verfügbar und Allrounder Recep Koraman schloss sich von Altendorf/Ruhr kommend unseren Blau-Weißen an. Besonders froh ist unser Trainer außerdem, dass mit Linkshänder Henning Röser und Kreisläufer Lars Lippelt zwei Rekonvaleszenten mitwirken können. Kreuzbandrisse hatten sie zu einem Jahr Pause gezwungen. Sie brennen darauf, am Samstag endlich wieder mit ihren Kameraden auflaufen zu können. „Die Voraussetzungen für eine tolle Kulisse sind gegeben“, setzt Dorian Schröter auf unsere  gewohnt vielstimmigen Fans, die der Landesliga ein Jahr lang fehlten. „Der A09 ist wieder da.“

Langeweile war gestern – heute ist A09!