Berichte Landesliga 2018/19

2. Spieltag mit Vorschau

Samstag, 22.9., um 17 Uhr in der Bockmühle

 

Erste trifft auf
die perfekten Starter
des ETB

Viele Ausfälle bei der 20:26-Niederlage in Ratingen Einzig Simon Godde ragt mit zehn Treffern heraus

Heimspiel-Samstag in der Bockmühle. Als Landesliga-Aufsteiger hat es unsere DJK Altendorf 09 wieder mit einem dicken Brocken zu tun. Um 17 Uhr wird das Essener Duell mit dem ETB Schwarz-Weiß angepfiffen, der mit zwei Siegen perfekt in die Saison gestartet ist. Das Vorspiel bestreitet die weibliche C-Jugend unserer Jugendspielgemeinschaft A09/Phönix (15 Uhr gegen Adler Bottrop), den Nachgang unsere dritte Mannschaft in der Kreisliga (18.30 Uhr, HSG am Hallo III).

Mit leeren Händen kehrten unsere Landesliga-Handballer in der Vorwoche aus Ratingen zurück: 20:26 (10:17). Die dortige TV-Reserve – gegenüber der Auftaktniederlage in Werden mit sechs neuen Akteuren aufgelaufen – erwies sich als zu stark, einzig der zehnfache Torschütze Simon Godde ragte bei unseren Blauen heraus. „Ratingen II hat eine hohe Qualität im Kader. Das konnten wir mit unseren vielen Ausfällen – durch Krankheit, Arbeit und Hochzeit – nicht kompensieren“, bilanziert unser Trainer Dorian Schröter, der sich selbst das Trikot überstreifte, um phasenweise einzugreifen. „Mit den vier, fünf fehlenden Jungs hätten wir es einfacher gehabt. So aber war Ratingen in allen Belangen überlegen.“ Nach ausgeglichenem Beginn (5:5/12. Minute) setzte sich der TV Ratingen II auf 10:5 (18.) ab und legte bis zur Pause sieben „Hütten“ vor. „Immerhin, als die Gastgeber die Zügel schleifen ließen, haben wir die zweite Halbzeit mit einem Tor gewonnen“, sagt unser Coach. „Das war ein wenig versöhnlich.“

Im Heimduell gegen den ETB rechnet Dori mit einer erneut schwierigen Aufgabe, zumal die Schwarz-Weißen eine gestandene Landesliga-Mannschaft stellen würden. „Wir wollen versuchen, über weite Strecken mitzuhalten und den Zuschauern ein bisschen Spannung zu bieten.“ Unser Trainer kann mutmaßlich wieder aus dem Vollen schöpfen, so dass einige Schützlinge des breiten Kaders nicht auf dem Spielberichtsbogen berücksichtigt werden können. „Jeder hat die Chance, sich anzubieten. Ich bin gespannt auf die Trainingswoche“, sendete unser Coach Motivations-Signale für das zweite Heimspiel. Im ersten hatte sich unser A09 beim Lokalderbydrama 16:16 von der SG TuRa Altendorf getrennt und Lust auf mehr geweckt. Mitmachen! Miterleben!
A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (10), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer (2), Fabio Wattenberg, Simon Wickhorst, Alexander Ressing (3), Henning Röser (2), Alexander Vogt, Christian Scholz, Dorian Schröter, Patrick Färber (2).

 

1. Spieltag

Hochspannendes Lokalderby
in der „Bockmühlenhölle“
endet Remis

Unsere Erste und die SG TuRa steigen mit 16:16 in 
die Landesliga-Saison ein – Starke Torhüter-Leistung


Der Blick, er geht immer wieder zur Uhr. Hüben wie drüben. Die Sekunden in der aufgeheizten Luft der Sporthalle Bockmühle verrinnen. Für die SG TuRa zu langsam, für unseren A09 zu schnell. Unsere Fans, aufgestanden, begleiten unsere Nullneuner im Klatschmarsch durch die Schlusssequenz dieses hochspannenden Landesliga-Lokalduells vor gut 250 Zuschauern. 16:16. A09 im Angriff. Pfiff. Auszeit. Unser Trainer Dorian Schröter stimmt unsere Blauen auf den allerletzten Spielzug ein, der dem Aufsteiger den ersten Sieg im Auftaktmatch bringen soll. Ein entschlossener, gemeinschaftlicher Ruf schallt aus der Runde vor der Auswechselbank: „Altendorf – Nullneun“. Doch die Gäste stemmen sich nochmal mit allem, was sie haben entgegen, erhalten Ballbesitz. Blicke zur Uhr. Hüben wie drüben. Die Sekunden verrinnen, für die SG Tura zu schnell, für A09 zu langsam. Schlussendlich bleibt zu wenig Zeit, um der Partie die Wende zu geben: Die Punkte werden geteilt – 16:16 (10:9).

Schwierige Entscheidung vor dem Spiel

Leben können beide Vereine wohl ganz gut mit dem einen Zähler. Ein Sieg wäre möglich gewesen, sicherlich, „aber auch eine Niederlage“, sagt Dorian Schröter, der neue Kopf im A09-Trainertrio mit Ansgar Ernst und Thomas Brilon. Eine schwierige Entscheidung hatte der Headcoach-Novize bereits vor dem Umziehen zu fällen: Alle Schützlinge des Kaders an Bord, 19 an der Zahl. Doch nur 14 dürfen auf dem Spielberichtsbogen notiert werden. Die anderen reihen sich hinter der Bank in den Rückhalt von den Rängen ein, unterstützten ihre Kameraden mit Worten, mit Gesten. „Sicherlich war der eine oder andere sehr enttäuscht. Unsere Mannschaft braucht aber jeden einzelnen“, so Schröter, „Jeder kann sich jede Woche neu anbieten. Die Saison ist noch so lang. Es kann viel passieren.“ Oder dazwischenkommen: Wie am Samstag beim TV Ratingen II (20 Uhr, Europaring). Da muss zum Beispiel unser Neuzugang Recep Koraman passen. Aus gutem Grund: Der raketenschnelle Allrounder heiratet.

Prädikat sehr gelungen

Koramans Debüt in der „Bockmühlenhölle“ erhält das Prädikat: sehr gelungen. Drei Treffer steuert der von der SG Altendorf/Ruhr kommende 26-Jährige bei und verdient sich bereits in den ersten Aktionen höchste Anerkennung beim Publikum. Einen ähnlichen Lorbeerkranz flicht sich Robin Vonnemann. Mit bärenstarken Paraden beeindruckt unser Torwart die TuRaner. „Wenn wir in jedem Spiel nur 16 Tore kassieren, dann ist mir um die Saison nicht bange“, sieht Dorian Schröter zudem die Abwehr auf lobenswerter Linie. 16 Treffer zu werfen, wird aber auf die Dauer nicht zu (Teil-)Erfolgen reichen. Schon in der Anfangsphase vergeben unsere Nullneuner klarste Gelegenheiten. Das erste Tor überhaupt fällt erst bei Minute 6:07 – für den Lokalrivalen, ehe Simon Wickhorst postwendend egalisiert.

Verpasst, weiter wegzuziehen

Der zweikampfstarke Wickhorst ist – bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden – ein Aktivposten im A09-Dress, der mit drei Toren großen Anteil an der 8:4-Führung hat. „Wir haben es verpasst, weiter wegzuziehen“, ärgert sich hernach Dorian Schröter ein wenig. „Wenn Du mit fünf, sechs Toren vorne liegst, sieht die Sache schon anders aus.“ Bis zur Pause kämpft sich TuRa auf 10:9 heran, gleicht beim 12:12 erstmals wieder aus, kann aber nicht mehr in Führung gehen. „Ab dem neuerlichen Ausgleich zum 15:15 in der 51. Minute war alles möglich“, bilanziert unser A09-Trainer: „Aber den Punkt haben wir uns gegen den Favoriten mehr als verdient“. Für den Einstand sei das ganz okay, „aber den anderen Punkt müssen wir uns irgendwo wiederholen. Am besten schon nächsten Samstag in Ratingen.“

A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (5), Recep Koraman (3), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer, Tobias Thiesmann, Fabio Wattenberg, Simon Wickhorst (3), Alexander Ressing (3), Henning Röser, Alexander Vogt (1), Christian Scholz, Lars Lippelt.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Die „Mutter aller Derbys“
zum Landesliga-Comeback

Handball: Unsere Erste empfängt am Samstag als Aufsteiger die SG TuRa Altendorf in der Bockmühlenhölle

„Der A09, der A09, der A09 ist wieder da!“ Singend verabschiedeten sich unsere Handballer als Bezirksligameister DJK Altendorf 09 in die Sommerpause. Jetzt Samstag, 8. September, betritt der Aufsteiger nach einem Jahr wieder die Landesliga-Bühne. Und das gleich mit einem wahren Hit. Davon kündet das Altendorfer Lokalduell mit der SG TuRa, quasi die „Mutter aller Derbys“. Anpfiff: 17 Uhr, Sporthalle Bockmühle.

„Wir freuen uns, dass es jetzt los geht“, beschreibt unser neuer Headcoach Dorian Schröter die Stimmungslage bei unserem Traditionsverein von der Bockmühle, wenngleich er seine Mannen klar in der Außenseiterrolle sieht. „TuRa hat eine gestandene Landesliga-Mannschaft, die sich gut verstärkt hat. Das wird wahrlich nicht einfach für uns.“ Mit zwei Neuzugängen peppte Schröter den Nullneun-Kader auf: Eigengewächs Fabio Wattenberg ist nach Ende seines auswärtigen Studiums wieder verfügbar und Allrounder Recep Koraman schloss sich von Altendorf/Ruhr kommend unseren Blau-Weißen an. Besonders froh ist unser Trainer außerdem, dass mit Linkshänder Henning Röser und Kreisläufer Lars Lippelt zwei Rekonvaleszenten mitwirken können. Kreuzbandrisse hatten sie zu einem Jahr Pause gezwungen. Sie brennen darauf, am Samstag endlich wieder mit ihren Kameraden auflaufen zu können. „Die Voraussetzungen für eine tolle Kulisse sind gegeben“, setzt Dorian Schröter auf unsere  gewohnt vielstimmigen Fans, die der Landesliga ein Jahr lang fehlten. „Der A09 ist wieder da.“

Langeweile war gestern – heute ist A09!