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Tobias Schetters: Mit Blauem Blut in Liga 3

09-Fragen an Tobias Schetters. Das A09-Eigengewächs schaffte den Sprung in die Zweite Liga und wechselte dann vom TuSEM ins Sauerland

Viermal pro Woche düste er mit seinem blauen Mini-Cooper von Essen nach Schalksmühle. Und zurück. Tobias Schetters ist mittlerweile in der dritten Liga angekommen. Mit den SGHS Dragons landete der 28-Jährige zum coronabedingten Saisonende auf Platz 4, erzielte dabei 96 Tore und hat ehrgeizige Ziele. Das Handball-ABC erlernte Tobi bei seinem Heimverein, unserer DJK Altendorf 09. Es fließt also blaues Blut in seinen Adern. Schon sein Vater Holger – heute in unserer Tennisabteilung aktiv – wurde mit A09-Handball-Stadtmeister mit der B-Jugend. Tobi wohnt noch immer im Umkreis der Bockmühlen-Siedlung, von der aus ihm zunächst der Karrieresprung zum TuSEM gelang, bei dem er bis 2016 Zweitligaluft einatmete, ehe der Wechsel ins Sauerland erfolgte. Erst nach Hemer, dann nach Schalksmühle, wo mit Mark Dragunski nun ein guter Bekannter das sportliche Sagen hat.

1. Der TuSEM steigt in die 1. Bundesliga auf, hättest Du besser bleiben sollen?

Tobias Schetters: Meine Zeit beim TuSEM war eine sehr lehrreiche Zeit. Ich konnte dort erste Erfahrungen im Profibereich sammeln und habe eine Menge gelernt. Trotz allem bin ich der Meinung, dass der von mir eingeschlagene Weg der richtige war, und ich stehe auch heute noch hinter meiner damaligen Entscheidung.

2. Wie kam Dein Wechsel zum TuSEM zustande?

Ich wurde damals zum Probetraining der zweiten Mannschaft eingeladen. Glücklicherweise wurde ich direkt in die erste Mannschaft hochgezogen, was natürlich der Traum von jedem jungen Spieler ist.

3. Mark Dragunski hat Dich gefördert, jetzt ist er wieder Dein Trainer. Hält er immer noch große Stücke auf Dich und Du auf ihn?

Ich denke, Mark und ich hatten von Anfang an eine besondere Beziehung. Er war nicht nur mein erster „Profitrainer“, von dem ich eine Menge lernen konnte bzw. noch immer kann; sondern er hat mir auch neben dem Feld immer mit gutem Rat zur Seite gestanden.Ich bin froh, dass er sich auch dazu entschieden hat, nach Schalksmühle zu gehen. Und unser Verhältnis ist nach wie vor super. Er hat einen großen Anteil an meiner sportlichen Karriere.

4. Nach Deinem Wechsel damals von der Landesliga in die Höherklassigkeit – hast Du Gewohnheiten geändert, ernährst Du Dich anders, gehst du früher ins Bett?

Großartig viel verändert habe ich bei meiner Ernährung oder meinem Schlafverhalten nicht. Ich achte natürlich darauf, dass ich mich ausgewogen ernähre und genug Schlaf bekomme, um meine maximale Leistung auszuschöpfen.

5. Plötzlich war ja Schluss mit dem geordneten Sportbetrieb. Was hast Du gedacht? Hast Du den Ball vermisst? Und was noch? Wie sah/sieht Dein Trainingspensum in Corona-Zeiten aus?

Als ich gehörte habe, dass der Spielbetrieb eingestellt wird, war ich natürlich erst mal geschockt. Keiner wusste, was nun passiert, wann es weitergeht und was die Zukunft noch bringt. Ich vermisse natürlich den Handball und mein Team, die Fans und die Stimmung in unserer Halle. Momentan versuche ich, mich außerhalb der Halle fit zu halten; ich gehe laufen oder mache Fitnesstraining, so gut es möglich ist. Nichtsdestotrotz: Unsere Gesundheit geht vor.

6. Vor zehn Jahren hast Du noch im A09-Trikot beim DJK Bundesportfest in Krefeld die meisten Tore für Deine A-Jugend geworfen. Bei der Ersten und Zweiten sieht man Dich immer mal wieder auf der Tribüne, der Kontakt ist weiterhin eng? Mit dem Herzen nie weg gewesen?

Mir ist es sehr wichtig, Kontakt zu meinem Heimatverein zu halten. Ich versuche, so oft ich kann, vorbeizuschauen. Ich werde immer wieder freundlich und offen empfangen und komme gerne in die Bockmühle.

7. Du hattest einige Male Besuch bei Deinen Spielen. Wie ist das, wenn die alten Kumpels oder Bekannten auf der Tribüne sitzen? Nimmst Du das während der Partie wahr? Bist Du besonders motiviert?

Ich freue mich über jede Unterstützung. Motiviert bin ich jedoch vor jedem Spiel gleich, ich will jedes Spiel gewinnen und meine bestmögliche Leistung abrufen. Wenn meine Freunde oder Bekannte dann auf der Tribüne sitzen, freue ich mich aber natürlich.

8. Welche sportlichen Ziele hast Du?

Ich denke, dass wir nächste Saison ein gutes Team mit Schalksmühle haben und auf die längere Sicht wäre natürlich der Aufstieg ein Traum. Für mich persönlich möchte ich in Zukunft eine Führungsrolle für das Team übernehmen, weiterhin meine Stärken einbringen und an meinen Schwächen arbeiten.

9. Kannst Du Dir eine Rückkehr zur Bockmühle vorstellen?

Momentan denke ich nicht über eine Rückkehr nach, jedoch weiß man nie, was die Zukunft bringt. In der nächsten Zeit wird man mich auf jeden Fall weiterhin als Zuschauer in der Halle sehen. Ein Traum ist es allerdings schon, dass ich meine Karriere in der Boxmühle beschließe – wenn die Zeit gekommen ist.

Zur Person
Tobias Schetters, 28,
Größe: 197 cm
Gewicht: 97 kg
Familienstand: ledig
Hobbys: Reisen, Freunde, Tennis
Position: Linksaußen
Stärken: Schnelligkeit, Sprungkraft, Abwehr
Schwächen: werden hier nicht verraten
Bisherige Vereine:
DJK Altendorf 09 (bis 2011), TuSEM Essen (bis 2016), HTV Hemer, SGSH Dragons (seit 2018)
Beruf: Mechatroniker bei Volvo.

In Zeiten der Corona-Pandemie: nicht alles ist abgesagt

herausgesucht von unserem Geistlichen Beirat Pastor Gerd Belker

Nicht alles ist abgesagt.

Sonne ist nicht abgesagt,

Frühling ist nicht abgesagt.

Beziehungen sind nicht abgesagt,

Liebe ist nicht abgesagt.

Lesen ist nicht abgesagt,

Zuwendung ist nicht abgesagt.

Nachdenken ist nicht abgesagt,

Besinnung ist nicht abgesagt.

Hoffen ist nicht abgesagt,

Teilen ist nicht abgesagt.

Beten ist nicht abgesagt,

Gespräche sind nicht abgesagt.

Phantasie ist nicht abgesagt,

Musik ist nicht abgesagt.

Lachen ist nicht abgesagt,

Dankbarkeit ist nicht abgesagt.

Gebet in der Corona-krise von Bischof Glettler

von Bischof Hermann Glettler, Innsbruck
(herausgesucht von unserem Geistlichen Beirat Pastor Gerd Belker)

Herr, Du Gott des Lebens,

betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.

Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist

und bitten um Heilung für alle Erkrankten.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,

und allen Pflegenden Kraft in dieser extremen Belastung.

Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.

Wir danken für alle Frauen und Männer, die gewissenhaft

die Versorgung und Infrastruktur unseres Landes aufrecht erhalten.

Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,

sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.

Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,

berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,

dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt

und dass die medizinischen Einrichtungen und Ressourcen

den aktuellen Anforderungen gerecht werden können.

Wir beten, dass die Zahlen der Infizierten und Erkrankten zurückgehen.

Und wir hoffen, dass in allen Bereichen bald wieder Normalität einkehren wird.

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.

Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.

Ja, wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.

Du allein bist Ursprung und Ziel von allem, Du allein bist ewig, immer liebend.

Dein Heiliger Geist bewahre unsere Herzen in der Dankbarkeit.

Getragen von einem tiefen Frieden werden wir die Krise bestehen.

Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,

Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht

und macht unsere Herzen bereit, offen und aufmerksam füreinander.

Mal etwas zum Nachdenken…

Verfasserin ist die Autorin, Impulsgeberin und Bloggerin Tanja Draxler
(herausgesucht von unserem Geistlichen Beitrat Pastor Gerd Belker )

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen ge­sichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen.

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, … es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich ge­genseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Menschen singen miteinander. Das berührt mich zutiefst.

Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheits­beraubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt,… es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist. Schau, wie viele Vögel ihre Kreise ziehen.

Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet,…es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimm­ter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neu­en Ebene kennenlernen dürfen.

Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet,… es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.

Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert, … es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst über­fälligen Wandel liegt,

  • der die Erde aufatmen lässt,
  • die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,
  • unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,
  • die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,
  • der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert
  • und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regeneration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.

Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder.

Gebet in der Corona-Krise

von unserem Geistlichen Beirat Pastor Gerd Belker

„Vater, du hast diese Schöpfung ins Leben gerufen, und du bist es, der sie im Leben erhält. Sei du mit deiner Lebenskraft bei uns: bei den Kranken und Sterbenden, bei den Pflegekräften, Ärzten und Forschern, bei den Politikern und bei allen, die sich um die richtigen Entscheidungen und um Solidarität im alltäglichen Leben kümmern. Zeige uns Wege, wie wir uns bei allen Hindernissen nicht aus den Augen verlieren. Lass uns erfinderisch sein für neue Weisen der Zuwendung und gegenseitige Hilfe. Stärke die Kräfte des Vertrauens und der Hoffnung. Amen.“

A09-Cricket 2020

A09-Mavericks gewinnen renommierte NRW Indoor Championship 2020

Die A09-Mavericks von unserer Cricket-Abteilung haben einen tollen Erfolg verbucht. Bei der NRW Indoor Championship 2020 belegte die Mannschaft den ersten Platz. Laut Ausrichter CC Mülheim war das Turnier an der Boverstraße das „beste und größte Indoor Cricket Event in Nordrhein-Westfalen, vielleicht sogar in Deutschland“. Unsere Altendorfer verwiesen in dem Feld der 18 Teams den PSV Aachen und TuS Borgholzhausen auf Platz zwei und drei. Auch in den Statistiken überzeugten die A09-Mavericks: Neuzugang Blake Chant aus Australien kam mit 41 Runs in der Top 10 der Batsman auf den 6. Platz und war dort gleich bester Nullneuner. Kapitän Waqas Famti war der beste Bowler (6/67 Wickets), Zain (5/57) wurde hier Vierter. Zudem bekam Waqas den Man-Of-The-Match-Pokal für seine hervorragende Leistung im Finale. Insgesamt waren bei dem zweitägigen Cricket-Event 150 Spieler im Einsatz.

Fastenpilgern 2020 – Die zweite Etappe

Finale im Regen

Kurz vor Ende der zweiten Etappe hat es die Fastenpilger doch noch erwischt: Ein nicht unbedingt starker, aber dennoch hässlicher Regen durchnässte die Gruppe, die morgens bei noch schönem Sonnenschein in Lüdenscheid losgegangen war. Dort hatte der Pilgertag mit einem von Barbara Hascher vorbereiteten Wortgottesdienst begonnen. Nach der Begrüßung durch den Ortspfarrer Andreas Rose, der seinerseits in zwei anderen Gemeinden Gottesdienst halten musste, und dem Stempeln der Pilgerpässe machte sich die über 50 Pilger starke Gruppe wieder auf den Weg. Getreu dem Motto des diesjährigen Fastenpilgerns „Mit offenen Sinnen auf den Wegen unseres Lebens“ beschäftigten sich die Impulse mit dem Ohr bzw. dem Hören.

Der erste Teil der Strecke war weitestgehend moderat, aber hatte doch einige langgezogene Steigungen vorzuweisen, bis die Gruppe in Schalksmühle ankam, wo die örtliche Thomas Morus-Gemeinde den Pfarrsaal geöffnet hatte und mit Massen an heißem Kaffee wartete. Gut, dass wir ein Begleitfahrzeug dabei hatten, das einige „fußkranke“ Pilger aufnehmen konnte.

Der eigentliche Belastungstest kam allerdings erst nach der Mittagspause: Die gut acht Kilometer lange Strecke nach Breckerfeld erwies sich mit seinen vielen und starken Steigungen als Herausforderung, die den meisten Teilnehmern im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlug.

Dennoch kündigte ein Großteil der Gruppe – wenn auch mit müden und schmerzenden Beinen – die erneute Teilnahme am kommenden Sonntag an. (HR)

Ausblick auf das kommende Wochenende

Dann geht es von Breckerfeld (Kath. Jakobuskirche, Am Wehrgraben 6, 58339 Breckerfeld über Oberbauer nach Gevelsberg (St. Engelbert, Rosendahlerstr. 4, 58285 Gevelsberg). Wir werden diesmal kein Begleitfahrzeug dabei haben, kommen aber jetzt häufiger durch „bewohnte Gegenden“, sodass der ÖPNV jetzt einfacher zur Verfügung steht.

Begonnen wird mit einer Eucharistiefeier um 8:30 Uhr mit dem örtlichen Pfarrer, da Gerd uns leider auch bei dieser Etappe nicht den Reisesegen geben kann.

Treffpunkt in Essen ist um 6:55 Uhr auf dem Busparkplatz am Essener Hauptbahnhof (Ausgang: Freiheit), Abfahrt ist um 7:05 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch (11. März.) zwingend erforderlich (0157/85598867 oder hubert.roeser@wortat.de), damit wir auch entsprechend Busse ordern können. Der Preis für die Busfahrt beläuft sich auf 15 € pro Person, weitere Kosten sind mit dem Fastenpilgern nicht verbunden – nur für die eigene Verpflegung hat jede/r selbst zu sorgen. Alle Teilnehmer erhalten zudem einen Pilgerpass.

Fastenpilgern 2020 – Die erste Etappe

Zum Auftakt Modder, Matsch und manchmal Schnee

„Dann viel Spaß beim Schuheputzen!“ lachte Hubert Röser vom Orga-Team, als er die Teilnehmer der ersten Etappe des diesjährigen Fastenpilgerns 2020 – wieder initiiert von unserer DJK Altendorf 09 A09 in Kooperation mit der St. Jakobus-Bruderschaft – verabschiedete. Und in der Tat: Die 45 Pilger hatten das Gefühl, dass an jedem Fuß fünf Pfund Modder und Matsch klebten. Denn der Boden auf der Strecke zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid war ziemlich aufgeweicht, zumal es in den letzten Tagen 15 cm geschneit hatte. Davon war zwar jetzt glücklicherweise nicht mehr viel zu sehen, aber das hatte zusätzlich zu dem Regen der Vortage zu einer Durchweichung des Bodens geführt

Begonnen hatte die erste Etappe mit einem Gottesdienst in Meinerzhagen, den der dortige Pastor Stefan Beilicke mit uns feierte, da „unser“ Pastor Gerd Belker wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen konnte. Immerhin hatte er aber schon die Impulse für den Weg vorbereitet, die zu Beginn der Messe verteilt wurden.

Das Fastenpilgern steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit offenen Sinnen auf den Wegen unseres Lebens“, wobei die Texte des ersten Tages sich um das Auge und das Sehen drehten.

Zahlreiche Erkrankungen von „altgedienten Pilgern“ und die Warnung des Orga-Teams, dass die erste Etappe besonders anstrengend werden würde, hatten dafür gesorgt, dass die Teilnehmerzahl etwas geringer als in den Vorjahren ausfiel. Aber einhellige Meinung war, dass die ausgesprochene „Wege-Warnung“ durchaus berechtigt war – gleichwohl die Strecke landschaftlich zu begeistern wusste.

Ausblick auf das kommende Wochenende

Die zweite Etappe führt am kommenden Sonntag von Lüdenscheid (St. Joseph und Medardus, Jockuschstraße 12, 58511 Lüdenscheid) nach Breckerfeld (Ev. Jacobuskirche, Schulstraße 3, 58339 Breckerfeld). Der Weg (ca. 20 km) weist in der zweiten Hälfte auch einige Steigungen auf, aber das ist im Sauerland nun einfach mal so …

Glücklicherweise hat sich Christoph Staudinger erneut bereit erklärt, mit seinem Auto als Begleitfahrzeug zur Verfügung zu stehen. Herzlichen Dank dafür!

Begonnen wird mit einem Wortgottesdienst um 8:30 Uhr, da Gerd uns leider auch bei dieser Etappe nicht den Reisesegen geben kann.

Treffpunkt in Essen ist um 6:35 Uhr auf dem Busparkplatz am Essener Hauptbahnhof (Ausgang: Freiheit), Abfahrt ist um 6:45 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch (4. März.) zwingend erforderlich (0157/85598867 oder hubert.roeser@wortat.de), damit wir auch entsprechend Busse ordern können. Der Preis für die Busfahrt beläuft sich auf 15 € pro Person, weitere Kosten sind mit dem Fastenpilgern nicht verbunden – nur für die eigene Verpflegung hat jede/r selbst zu sorgen. Alle Teilnehmer erhalten zudem einen Pilgerpass. (HR)

Spielberichte 2. Mannschaft, Kreisliga 2016/17

Die Ergebnisse der Zweiten

Die Kreisliga-Tabelle

 

21. Spieltag:

Einen 20:26-Rückstand machte unsere Zweite in der Handball-Kreisliga bei der Reserve der HSG am Hallo wett: mit sieben Treffern in Folge gewann sie noch 27:26 (16:13).
A09 II: Pierre Dorok – Markus Reick (9), Alexander Vogt (2), Christian Fuhrmann,  Adrian Georgescu (6), Niklas Gatzke (5), Marvin Hammer (2), Lars Lippelt (2), Dennis Schmittat (1).

20. Spieltag:

Erst im zweiten Durchgang geriet unsere Zweite in der Handball-Kreisliga beim 24:29 (12:12) gegen Tabellenführer Winfried Huttrop II auf die Verliererstraße. Pech hatte Lukas Temmesfeld, der sich das Kahnbein bracht. Gute Besserung!
A09 II: Pierre Dorok – Markus Reick (13), Alexander Vogt (3), Marcel Koziel (3), Marvin Hammer (3), Adrian Georgescu (1), Niklas Gatzke (1). Yannick Lange, Lukas Temmesfeld, Tobias Leise.

19. Spieltag:

Dank einer besseren zweiten Hälfte erkämpfte sich unsere Zweite bei der Dritten von DJK Winfried Huttrop mit 26:26 (9:14) einen Punkt.
A09 II: Dennis Brinkmann – Markus Reick (12), Marcel Koziel (3), Yannick Lange (2), Adrian Georgescu (2), Stefan Hox (2),  Alexander Vogt (3), Lukas Temmesfeld (2).

18. Spieltag:

Eine unglückliche 21:22 (10:10)-Niederlage kassierte unsere Zweite im Kreisliga-Duell mit der Dritten der HSG am Hallo.
A09 II: Dennis Brinkmann – Markus Reick (8), Richard Röser (3), Yannick Lange, Adrian Georgescu (6), Marvin Hammer (1), Marius Kuhlmann, Alexander Vogt (2), Lukas Temmesfeld, Timo Möller, Dennis Schmittat.

17. Spieltag:

Mit 26:23 (16:11) gewann unsere Zweite ihr Gastspiel bei der Zweiten des SC Phönix in der Handball-Kreisliga
A09 II: Dennis Brinkmann – Richard Röser (8), Alexander Vogt (4), Christian Fuhrmann (1), Niklas Gatzke (5), Adrian Georgescu (6), Timo Möller, Marvin Hammer, Marius Kuhlmann, Lukas Temmesfeld, Stefan Hox, Tobias Leise.

16. Spieltag:

Unsere Zweite  hat in der Handball-Kreisliga der MTG Horst III mit 27:23 eine empfindliche Niederlage beigebracht.

15. Spieltag:

Keine Probleme: Mit 31:21 setze sich unsere Zweite in der Handball-Kreisliga gegen die DJK GW Werden III durch.
A09 II: Dennis Brinkmann – Richard Röser (8), Stefan Hox (6), Timo Möller (6), Marvin Hammer (4), Lukas Temmesfeld (2), Markus Reick (2), Tobias Leise (2), Moritz Plaumann (1).

14. Spieltag:

Tura Altendorf II – A09 II 23:19

13. Spieltag:

Eine 22:17-Führung reichte unsere Zweiten leider nicht: Gegen den TV Cronenberg II gab es in der Handball-Kreisliga eine 23:25 (13:13)-Niederlage.
A09 II: Dennis Brinkmann – Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (4), Adrian Georgescu, Marvin Hammer (1), Marcel Koziel (1), Marius Kuhlmann (3), Alexander Vogt (6), Markus Reick (1), Lukas Temmesfeld, Richard Röser (4), Yannick Lange (2).

12. Spieltag:

Unsere Zweite kassierte in der Handball-Kreisliga beim Bezirksliga-Absteiger SC Phönix eine 24:33-(11:16)-Niederlage.
Es trafen: Marcel Koziel – Markus Reick (11), Alexander Vogt (4), Marvin Hammer (3), Richard Röser (2), Niklas Gatzke (2), Lukas Temmesfeld (1), Yannick Lange (1).

 11. Spieltag:

Verdient mit 28:22 (15:7) ging das vereinsinterne Duell zwischen zweiter und dritter Mannschaft an die jungen Talente der Zweiten. Bei A09 III sprach man aber von der besten Saisonleistung. Und: wenigstens die zweite Halbzeit wurde gewonnen. Die Dritte konnte erstmals wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen. Für Georg Seitz, der als Trainer der Zweiten, nicht gegen seine eigenen Jungs antreten wollte, spielte mit Lars Lippelt eine legale (!) Leihgabe aus der Landesliga-Ersten.

A09 III: Maik Heisterüber – Thomas Brilon (1), Martin Leuker (4), Thorsten Luthe (2), Stefan Hox (2), Michael Hermes (2), Dennis Schendzielarz, Ansgar Ernst (1), Thorsten Schneidmüller, Tobias Leise, Michael Stottrop, Lars Lippelt (6), Michael Kolski (4),
A09 II: Dennis Brinkmann – Markus Reick (9), Richard Röser (4), Adrian Georgescu (6), Marcel Koziel (4), Christian Fuhrmann, Lukas Temmesfeld (1), Alexander Vogt (2), Marvin Hammer (2).

10. Spieltag

Einen 25:21 (13:10)-Erfolg landete unsere Zweite in der Handball-Kreisliga gegen die HSG am Hallo II.
Tore: Markus Reick (9), Richard Röser (7), Adrian Georgescu (5), Lukas Temmesfeld (2), Alexander Vogt (2).

9. Spieltag

Es hat nicht ganz gereicht. Unsere Zweite verlor in der Handball-Kreisliga trotz Halbzeitführung bei Winfried Huttrop II mit 23:27 (11:8). Tore: Markus Reick (10), Adrian Georgescu (9), Richard Röser (3), Alexander Vogt (1).

 8. Spieltag

A09 II – Winfried Huttrop III 20:26

7. Spieltag

Überraschung: Unsere Zweite konnte in der Handball-Kreisliga beim Tabellenführer HSG am Hallo III einen Punkt entführen: 30:30 (12:13).
A09 II: Pierre Dorok – Christian Fuhrmann, Marvin Hammer (1), Adrian Georgescu (9), Marcel Koziel (2), Marius Kuhlmann (2), Richard Röser (2), Lukas Temmesfeld (1), Markus Reick (10), Alexander Vogt (3), Dennis Schmittat.

6. Spieltag

Unsere Zweite kassierte in der Handball-Kreisliga gegen den SC Phönix II mit 32:35 (16:17) eine unnötige Niederlage..
A09 II: Pierre Dorok – Christian Fuhrmann, Adrian Georgescu (1), Marvin Hammer (1), Marcel Koziel (2), Marius Kuhlmann (1), Lukas Temmesfeld, Alexander Vogt (11), Richard Röser (5), Tobias Leise, Dennis Schmittat, Markus Reick (10), Andreas Kämpchen (1).

5. Spieltag

Unsere Zweite unterlag bei der MTG Horst III mit 28;32 (13:15).
Nächstes Spiel: Sonntag, 13.11., 18.30 Uhr, gegen Phönix II (Bockmühle).
<b>A09 II: </b>Pierre Dorok – Christian Fuhrmann, Adrian Georgescu (4), Marvin Hammer (1), Marce Koziel (9), Marius Kuhlmann (1), Lukas Temmesfeld (1), Alexander Vogt (5), Richard Röser (4), Tobias Leise, Dennis Schmittat, Markus Reick (3).

4. Spieltag

Zweite Mannschaft gewinnt nach kurzen Startschwierigkeiten am Ende deutlich mit 36:23 bei Aufsteiger GW Werden 3. Am Anfang konnte man die Chancen aus der schnellen zweiten Welle nicht mit Toren veredeln. Mitte der ersten Halbzeit zog unsere Zweite nach einem Tempogegenstoß von Kreisläufer Marius Kuhlmann mit fünf Toren weg und baute diesen Vorsprung mit einem konsequenten Offensivspiel kontinuierlich aus. Am Ende steht ein verdienter Sieg auf der Habenseite. Die Truppe ist aber mit den anfänglichen Schwierigkeiten nicht zufrieden und wird weiter Mittwochs hart dran arbeiten.
A09 II: Pierre Dorok, Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (4), Marvin Hammer (3), Adrian Georgescu (9), Marce Koziel (5), Marius Kuhlmann (1), Lukas Temmesfeld (1), Alexander Vogt (7), Richard Röser (4), Tobias Leise (3).

Die Kreisliga-Tabelle

 

3. Spieltag

Im dritten Spiel hat es unsere Zweite erwischt. Nach zwei Siegen ging in der Handball-Kreisliga das Lokalderby gegen die SG Tura Altendorf II mit 28:36 (12:19) verloren.
A09 II: Pierre Dorok – Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (3), Marvin Hammer (4), Adrian Georgescu (8), Marce Koziel (5), Marius Kuhlmann (1), Dennis Schmittat, Lukas Temmesfeld, Stefan Hox (1). Malte Fischenich (5), Markus Reick (1), Tobias Leise.
Die Kreisliga-Tabelle

2. Spieltag

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Dem Erfolg im vereinsinternen Duell mit unserer Dritten hat unsere 2. Mannschaft am Samstag in der Handball-Kreisliga ein 20:17 (8:5) beim Aufsteiger TV Cronenberg II folgen lassen. A09 II: Pierre Dorok, Christian Fuhrmann, Niklas Gatzke (5), Marvin Hammer (2), Adrian Georgescu (4), Marce Koziel, Marius Kuhlmann, Dennis Schmittat, Lukas Temmesfeld, Alexander Vogt (4), Richard Röser (5), Tobias Leise.

1. Spieltag

Im vereinsinternen Duell zum Auftakt der Handball-Kreisliga (siehe Bilder, oben) hat sich A09 II verdient mit 34:26 (18:11) gegen unsere Dritte durchgesetzt. In der fair geführten Partie hatte die Zweite einfach die schnelleren Beine.

A09 II: Pierre Dorok – Niklas-Jan Gatzke (8), Marvin Hammer (3), Marcel Koziel (3), Marius Kuhlmann (2), Moritz Plaumann (2), Dennis Schmittat, Alexander Vogt (2), Richard Röser (8), Adrian Georgescu (4), Tobias Leise (2).

A09 III: Sebastian Scholz – Thomas Brilon (5), Gordon Becker, Ansgar Ernst (3), Stefan Hox (7), Michael Stottrop, Christian Weingartz (4), Michael Hermes (1), Christian Scholz (1), Thorsten Schneidmüller (5).

 

Bezirksliga-Saison 2015/16

Saison 2015/16
A09 – meisterlich
bis zum Schluss

Handballer gehen ungeschlagen in die Aufstiegsfeier

Auch zum Saisonausklang zeigte sich die ungeschlagene DJK Altendorf 09 meisterlich und manifestierte ihre Ausnahmestellung in der Handball-Bezirksliga durch die Punkte 42 und 43 beim 34:27-(16:13)-Erfolg bei der MTG Horst II.

Knapp eine Minute vor dem Abpfiff schritten die A09-Trainer Thomas Brilon und Ansgar Ernst entlang ihrer Auswechselbank, klatschten jeden ihrer Spieler ab. Und mit dem Abpfiff streckten ihre Kameraden auf dem Feld die Arme mit geballten Fäusten in die Höhe. Geschafft! Auch diese Partie! Gegen einen Tabellenachten, der ausdauernd zeigte, dass er Widerstand leisten wollte. „Aber wir wollten unbedingt auch dieses Spiel gewinnen, schon deshalb, weil wir uns bei der Aufstiegsfeier im Anschluss keine Sprüche anhören wollten“, lachte Thomas Brilon,

Ein hartes Stück Arbeit lag also hinter den erleichterten Altendorfern, die allerdings jederzeit Herr der Lage waren, stets die Führung behaupteten. Gleich am Anfang legten sie zwei Treffer vor – ein Vorsprung, der bis kurz nach der Pause Bestand (16:14) hatte, ehe er vorentscheidend auf sechs Tore (24:18) ausgedehnt wurde. Da war er wieder, der leidenschaftliche „Power-Handball Made by A09“, der wie ein starker Sturm alles einknicken lässt, was sich in den Weg stellt. Das schnelle Umschaltspiel gelang vorzüglich und vorne vollendeten „Mr. Zuverlässig“ Henning Röser (10) oder die treffsicheren Tammo Mehrtens (7), Lars Lippelt (6) und Simon Godde, die aus der geschlossenen Mannschaft herausragten.

21 Siege in 22 Spielen – eine Bilanz, die sich wahrlich sehen lassen kann. Nur ein Remis in der Hinrunde gegen die HSG am Hallo. „Und das war wie ein Sieg, nachdem wir kurz vor Schluss noch hoch zurückgelegen hatten“, genoss Henning Röser bei der Aufstiegsfeier im Bocholder Hof die Erinnerung an eine der vielen Sternstunden in dieser Saison, die nach zwei Vizemeisterschaften in Folge nun endlich die Rückkehr in die Landesliga bringt. Und das wurde gefeiert, bis in den frühen Morgen.

Spielfilm: 0:2, 5:7, 5:10, 12:15, 13:16 (Pause).
14:16, 15:19, 16:21, 18:22, 18:24, 20:25, 21:27, 23:28, 26:30, 27:34

A09: Robin Vonnemann, Marius Wittenberg – Simon Godde (6), Henning Röser (10), Patrick Peitzmeier (1), Kevin Hammer, Dorian Schröter, Tobias Thiesmann, Tammo Mehrtens (7), Dzavid Karalic (2), Simon Wickhorst (1), Alexander Ressing (1), Lars Lippelt (6), Christian Scholz.